Nachkochen!

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Montag, 21. März 2011

Kalbskotelett mit Röstzwiebelsud und Butter-Brösel-Blumenkohl

 

Für dieses Gericht bedarf es mit Ausnahme des Röstzwiebelsud keines großartigen Rezeptes. Für den Blumenkohl werden Semmelbrösel in schäumender Butter goldbraun gebraten und die gegarten Blumenkohlröschen (bei mir Rest vom Vortag) kurz mitgebraten, da braucht es kein weiteres Gewürz. 

Kalbskotelett wird liebevoll mit Öl einmassiert und in einer trockenen heißen Pfanne 
ca. 1 Minute von jeder Seite scharf angebraten und dann mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend setzt man Butterflocken auf die Koteletts und läßt sie zugedeckt abseits vom Herd noch 5 Minuten ziehen. 

Das Ganze wird dann mit dem Röstzwiebelsud serviert, den ich ich mir bei Hundertachtziggrad° mitgenommen habe und der auf jeden Fall in mein Standardrepertoire aufgenommen ist. 


Ein einfaches und schnelles Gericht, das allemal lecker schmeckt und damit mein Beitrag zur Cucina rapida im März ist:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de





Montag, 17. Januar 2011

Blutwurstpäckchen mit Feldsalat


Hier hatte ich schon einmal vom Leben auf dem Lande während meiner Kindheit berichtet. Nachdem meine Eltern Mitte der 60er Jahre ihre Viehwirtschaft aufgegeben hatten, wurde der Stall zu Garagen und der Heuboden und Getreidespeicher zu Wohnungen, die vermietet wurden, umgebaut. Der Hühnergarten musste einem Wäschetrockenplatz weichen. Nur im ehemaligen Hühnerhaus durfte noch ein paar Mal ein Ferkel Einzug halten. Dunkel kann ich mich noch erinnern, dass mein Bruder und ich abwechselnd mit der Fütterung beauftragt wurden. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir oft kleine gekochte Kartoffeln, Kleie und etwas Wasser mit den Händen zu einem Brei zermatscht. Ich glaube Dioxin-Gefahr bestand damals keine. 

So gern ich das kleine Ferkel hatte, auf den Schlachttag haben wir uns alle immer gefreut. Was für ein befriedigendes Gefühl war es doch damals, wenn das zerlegte Fleisch, Schinkenwurst in Dosen, geräucherter Schinken, Grieben- und Leberwürste wieder vom Schlachter zu uns kamen, denn einen Einkauf in der Metzgerei konnten sich meine Eltern damals nur selten leisten. 

Besonders beliebt bei uns in der Familie war die Griebenwurst. Meine Mutter erklärte mir, dass die Bezeichnung für die Griebenwurst von den vielen Speckstücken in der Wurst komme, die ausgelassen als Grieben bezeichnet werden. Ob das stimmt, konnte ich nicht befriedigend recherchieren. Die frische Griebenwurst wurde gerne gekocht und zusammen mit Sauerkraut und Kartoffelbrei gegessen. Die getrocknete, geräucherte Version der Griebenwurst wird bei uns als Schwarzwurst bezeichnet und darf in einem schwäbischen Wurstsalat nicht fehlen. Ich habe sie heute nach einer Anregung aus der "Lust auf Genuss" (Ausgabe 4/2009) verwendet.

Zutaten:
Schwarzwurst bzw. geräucherte Blutwurst
Apfel
mehlig kochende Kartoffel (sehr groß)

Die Haut von der Wurst entfernen und die Wurst in Scheiben schneiden, Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden, Kartoffeln ebenfalls schälen, halbieren und von der Mitte her hauchdünne Scheiben schneiden. Diese auf die Breite der Schwarzwurst zuschneiden. Apfelstücken auf die Schwarzwurst legen, dann 1 Kartoffelscheibe darauf geben und unterschlagen. Eine zweite Kartoffelscheibe quer dazu auflegen, ebenfalls unterschlagen. Die Blutwurstpäckchen von allen Seiten in heißem Öl backen, bis die Kartoffeln gar sind.

Im Rezept steht, dass die Päckchen durch die Kartoffelstärke sehr gut zusammenhalten und mit der Schnittstelle zuerst gebacken werden sollen. Das hat bei mir überhaupt nicht funktioniert, bei dem Versuch die Kartoffelscheiben zusammenzuhalten, habe ich mir lediglich die Finger verbrannt. Ich habe dann die Schnittstellen mit Zahnstocker fixiert und die Päckchen erst auf allen anderen Seiten gebraten, dann die Zahnstocker entfernt und auf der Seite mit der Schnittstelle fertiggebraten. Das hat dann doch ganz zufriedenstellend geklappt. Beim nächsten Mal würde ich die Kartoffelscheiben kurz kochen, dann sind sie bestimmt leichter zu handhaben.

Dazu passt sehr gut Feldsalat mit einem Dressing nach Geschmack.






   

Dienstag, 11. Januar 2011

So klein ...

ist doch die Welt. Da gibt es abertausende von Kochbüchern, europaweite Kochforen und ungezählte Foodblogger, die einem eine unermessliche Flut von Rezepten schenken. Und trotzdem passiert es, dass es sowohl bei Robert von lamiacucina als auch bei mir heute ein Rezept aus dem Pasta-Buch der hüttenhilfe gibt. Sogar meine Nüdelchen ähneln denen von Robert ein wenig und mit der Bezeichnung "Glöckchen" könnte man sogar einen gewissen Bezug zu den Pfaffentäuschern herstellen. Im Gegensatz zu Robert war bei mir die Pasta nur  "selbstgekauft".

Pasta al ragu de carne


Zutaten für 4 Personen:
600 g Rindergulasch
3 Zwiebeln
200 ml Rotwein
600 g Dosentomaten
2 Lorbeerblätter
1-2 Chili
Salz, Pfeffer
2 EL Olivenöl

Das Olivenöl heiß werden lassen und das Gulasch darin scharf anbraten. Gewürfelte Zwiebeln zugeben, kurz glasig werden lassen und mit dem Rotwein ablöschen.
Die Dosentomaten, Lorbeerblätter und Chili zugeben und ca. 2-3 Stunden bei geringer Hitze köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist.
Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Pasta nach Vorliebe servieren.

So ein Gericht kann ich nur kochen, wenn der Junior nicht mitisst, der mag nämlich keine gekochten Tomaten. Auf diese Art habe ich Gulasch zum ersten Mal zubereitet und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Kalbssteak in Morchelrahm mit Petersilieknöpfle


Das Hauptgericht des Kochabends war für uns ein feines Sonntagessen, wobei mir der Morchelrahm so gut geschmeckt hat, dass ich ihn auch nur mit Pasta sehr fein finden würde. 

Kalbsteak in Morchelrahm:
10 - 15 g getrocknete Morcheln
ca. 200 ml Wasser
2 - 3 Frühlingszwiebeln oder Schalotten
4 - 6 Kalbrückensteaks
1 Schnapsglas Weinbrand
1/8 l Weißwein
200 g Sahne
Salz, Peffer, brauner Zucker

Die Morcheln gut waschen und mindestens 2 Stunden einweichen. Abtropfen lassen, Flüssigkeit dabei auffangen und diese filtern. Frühlingszwiebel und/oder Schalotten klein schneiden.
Die Steaks mit Salz und Pfeffer würzen und in heißem Fett von beiden Seiten kurz anbraten. Morcheln und Zwiebel zugeben und mitbraten. Mit Weinbrand übergießen und flambieren. Mit dem Morchelsud, Wein und Sahne ablöschen, das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Sauce aufkochen lassen und einreduzieren. Mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken. Fleisch noch ganz kurz in der Sauce ziehen lassen. 

Petersilieknöpfle:
Petersilie
Wasser
250 g Mehl
1 EL Grieß
1 TL Salz
3-4 Eier

Petersilie hacken und mit etwas Wasser sehr fein pürieren. Alle Zutaten zu einem nicht zu festen Spätzleteig verarbeiten. Mit dem Spätzlehobel Knöpfle in kochendes Salzwasser hobeln. Sobald die Knöpfle an der Oberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle herausnehmen und in Salzwasser schwenken.

Morchelrahm, Petersilieknöpfle und Kalbsteak auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Manhattan Clam Chowder


Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass es schon seit längerer Zeit kein neues Suppenrezept auf unserer Speisekarte gab. Weil Suppen der absolute Renner in Lindas Bistro sind, musste das sofort geändert werden.
An guten Rezepten mangelt es nicht und heute habe ich mich für einen internationalen Klassiker aus meinem Kochbuch "1 Brühe - 100 Suppen" entschieden.

Für 6 Personen
1 TL Öl
120 gepökeltes Schweinefleisch oder ungeräucherter Speck, gewürfelt
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Selleriestangen, klein geschnitten
4 Tomaten, gehäutet, entkernt und gehackt
3 Kartoffeln, gewürfelt
1 Prise getrockneter Thymian
frische gehackte Petersilie
160 ml Tomatensaft
620 ml Gemüsebrühe
36 Venusmuscheln
160 ml trockener Weißwein
Salz und Pfeffer

Das Öl in einem Topf erhitzen und das Fleisch darin bei mittlerer Hitze leicht anbräunen. Aus dem Topf nehmen.
Zwiebel und Sellerie in den Topf geben und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem Rühren 5 Minuten andünsten.
Tomaten, Kartoffeln, Thymian und das angebratene Fleisch in den Topf geben. Gemüsebrühe und Tomatensaft zugießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren aufkochen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe im geschlossenen Topf so lange köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind.
In der Zwischenzeit die Muscheln unter fließend kaltem Wasser abbürsten. Alle beschädigten Muscheln sowie Muscheln, die sich beim Dagegenklopfen nicht schließen, wegwerfen. In einem Topf den Wein zum Kochen bringen und die Muscheln darin abgedeckt bei großer Hitze unter gelegentlichem rütteln 4-5 Minuten kochen, bis sie geöffnet sind.
Die Muscheln herausheben und leicht abkühlen lassen, nicht geöffnete wegwerfen. Den Kochsud filtern und in die Suppe geben.
Die Muscheln auslösen und in der Suppe noch 2 - 3 Minuten erwärmen. Die Suppe in tiefen Tellern anrichten, mit gehackter Petersilie bestreuen und nach Belieben mit knusprigem Brot servieren.

Meine Abänderungen:
Anstelle der Staudensellerie habe ich in schmale Streifen geschnittenen Lauch und Knollensellerie verwendet. Die frischen Tomaten habe ich durch stückige aus der Dose ersetzt.
Da ich von unserem letzten Muschelessen noch Muschelfleisch  im TK hatte, habe ich den Wein direkt in die Suppe gegossen. Abgeschmeckt habe ich noch mit etwas Piment d'Espelette.


Die Urspungsversion Clam Chowder stammt aus Neuengland und wurde mit Sahne gebunden. Mitte des 19. Jahrhunderts machten die in New York lebendenen Italiener Tomaten als Zutat in der Küche bekannt. So entstand wohl die Abwandlung "Manhattan Clam Chowder" mit Tomatensaft. Der amerikanische Koch James Beard schrieb: "Diese ziemlich schreckliche Suppe, genannt Manhattan clam chowder ähnelt einer Gemüsesuppe, in die versehentlich ein paar Clams gefallen sind." Ich finde er tat der Suppe unrecht. Für mich  ein sehr herzhafter Eintopf, der bei diesen unwirtlichen Temperaturen für Wärme von innen sorgt.



Montag, 6. Dezember 2010

Im Tempel

Manchmal erwischt es auch die polyphagen Qualitätsverächter. Wir bekommen eine Speisekarte in die Hand gedrückt, die sich anfühlt wie ein Hochzeitskleid. Mit feiner Tinte in alter Schrift geschrieben, lesen wir: "Gedämpfte Kiemen vom Hochgebirgssaibling auf Papayaspiegel an getrüffelte Löwenzahnblätter in 100-jährigem Bordeauxessig."
Solche und ähnliche Beschreibungen lösen bei uns normalerweise Fluchtbewegungen aus. Die Rückzugsgebiete heißen dann in der gewählten Reihenfolge: Dönerstand, Currywurstbude und, wenn's kalte Buletten mit Senf gibt: Kiepenkerl, Gläsernes Eck, Elfis Imbiss, Gasthaus Stibernitz, ...
Doch mit einem Schlag sind diese Phantasien von einer besseren Welt wie weggeblasen, denn auf der zweiten Seite der Karte stehen die

Kalbsröllchen

 

4 dünne Kalbschnitzel
2 rohe Bratwürstchen
2 Hühnerlebern habe ich nicht bekommen
4 Streifen durchwachsener Speck
1 Bund Petersilie
frische Salbeiblätter
2 EL frisch gemahlener Parmesan
2 Eigelb
125 ml Weißwein
125 ml Fleischbrühe
2 Knoblauchzehen (mir genügt eine)

Schnitzel sehr dünn klopfen. Das Brät aus den Würstchen in eine Schüssel drücken. Die Hühnerlebern, den Knoblauch und die Petersilie fein hacken und zum Bratwurstbrät geben. Den Parmesan und das Eigelb hinzufügen und gründlich vermischen.
Paste gleichmäßig auf die Schnitzel streichen und aufrollen. Mit jeweils einem Salbeiblatt belegen, mit den Speckstreifen umwickeln und mit einem Spießchen feststecken.
Rouladen dünn mit Mehl bestäuben und in heißer Butter rundherum goldbraun anbraten. Mit dem Wein ablöschen und etwas salzen und pfeffern. Den Wein bis zur Hälfte einkochen lassen, dann die Brühe angießen und im geschlossenen Topf bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten schmoren. Nach 10 Minuten noch Salbeiblätter nach Geschmack in die Sauce geben. Nach der Garzeit die Röllchen herausnehmen und warmstellen. Die Sauce nochmals kräftig durchkochen, abschmecken und evtl. mit kalter Butter montieren.

Wer steht schon auf Brad Pitt, George Clooney oder Richard Gere, wenn er Jürgen Tarrach kennt? Okay, die Auszeichnung zum "sexiest  man alive" wird er voraussichtlich nie erhalten. Trotzdem oder gerade deshalb mag ich ihn. Seine erste Fernsehrolle hatte er 1995 in der Fernsehserie "Um die 30". Ein Karriereschritt war seine Rolle als Drogenfahnder Docker in "Die Musterknaben". Seitdem konnte man ihn in unzähligen Fernsehfilmen bzw. -serien sehen. Besonders berührt hat er mich als einsamer Außenseiter "Norbert" im gleichnamigen Münchner Tatort, dafür erhielt er den Deutschen Fernsehpreis als bester Darsteller in einer Nebenrolle. Für seine Darstellung des Walter Sedlmayer in "Wambo" wurde er 2002 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Beeindruckt hat er mich auch als Hans-Jürgen Wischnewski in "Mogadischu".



Jürgen Tarrach ist nicht nur ein guter Schauspieler und begnadeter Sänger, sondern auch Hobbykoch und bekennender Vielfresser. Mit seinem Freund  und Gesinnungsgenossen Klaus Ortner hat er im Laufe von 20 Jahren ungefähr 24 687 € vertelefoniert und 26 958 470 492 Kalorien verzehrt. Gemeinsam haben sie ihren Widerstand gegen den Schlankheitswahn dokumentiert - mit Rezepten für 2 Personen (im normalen Leben ausreichend für vier) und in Geschichten über ein verlorenes Paradies.



Aufmerksam auf das Buch hat mich mein Sohn gemacht, der Jürgen Tarrach als Gast bei "Dirty Harry" (Harald Schmid) gesehen hat und schwer beeindruckt war. Und weil die Kalbsröllchen das erste Rezept ist, das ich daraus nachgekocht habe, ist dies ein Beitrag zu

Freitag, 26. November 2010

Geschmorte Rinderwade mit Petersilienwurzeltascherln

 

Wir können nicht nur schwäbisch, vor allem beim Kochen. Das heutige Rezept habe ich von unseren österreichischen Nachbarn entlehnt. 

Geschmorte Rinderwade (4 Personen):
1 kg Rinderwade
1 Knoblauchzehe
2 Zwiebeln
1 - 2 EL Ketchup
1 EL Zucker
1/ 2 l Rotwein
Rinder- bzw. Gemüsebrühe
3 angedrückte Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
Öl

Zwiebel und Knoblauch schälen und in Würfel schneiden. Das Fleisch in heißem Öl in einem Bräter scharf anbraten, herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Im Bratenrückstand Zwiebel und Knoblauch goldgelb anbraten. Zucker, Ketchup und Wacholderbeeren zufügen, kurz durchschwenken und mit Rotwein aufgießen. Kurz aufkochen lassen, dann das Fleisch wieder in den Bräter geben, die Lorbeerblätter dazu und das ganze dann zugedeckt im vorgeheizten Ofen bei 170° C mindestens 2 1/2 Stunden (bei mir waren es fast 4 Stunden) schmoren. Bei Bedarf gelegentlich mit Brühe und/oder Rotwein aufgießen.

Während der Braten schmort, bleibt genug Zeit die Petersilienwurzeltascherln zuzubereiten.

Petersilienwurzeltascherln:

200 g Petersilienwurzeln (geschält und kleingewürfelt)
60 g QimiQ (ich hoffe, dass das kein "Teufelszeug" ist)
Salz, Pfeffer, Muskat
frisch gehackte Petersilie

Die Petersilienwurzeln in aufschäumender Butter kurz anschwenken, etwas Wasser angießen, mit Salz würzen und weichdünsten. Eventuell entstandene Flüssigkeit abgießen, QimiQ zufügen und feinpürieren. Masse etwas abkühlen lassen und mit Pfeffer und Muskat abschmecken, gehackte Petersilie unterheben.


Mit dem sehr dünn ausgewellten Pastateig und der Füllung die Tascherln basteln.
Für den wellenförmigen Rand muss ich wohl bei Hundertachtziggrad° noch Nachhilfeunterricht nehmen.
Das ursprüngliche Rezept sieht für die Füllung Pastinaken vor. Da mir persönlich Pastinaken zu süsslich sind, kam mir die Idee mit den Petersiliewurzeln und damit passt mein Rezept auch zum Garten-Koch-Event im November

Garten-Koch-Event November 2010:
Wurzelpetersilie [30. November 2010]


Mittwoch, 20. Oktober 2010

Katzagschroi



Und weiter geht es schwäbisch sparsam. Dass Suppen in Lindas Bistro beliebt sind, ist sicher einigen von Euch nicht unbekannt. Aber nicht die in meinem Blog vorgestellten Suppen sind die Lieblinge. Nein, absoluter Favorit ist meine selbstgemachte Fleischbrühe nach diesem Rezept mit verschiedenen Einlagen, wie z.B. Suppennudeln, Flädle, Grießklößchen, Schwammklößchen etc. Ich koche die Brühe immer auf Vorrat und normalerweise kommt das Suppenfleisch kleingeschnitten mit der Brühe in den Tiefkühler.

Gestern habe ich mich jedoch anderweitig entschieden. Immer auf der Suche nach urschwäbischen Gerichten bin ich auf das Magazin "Wir kochen - die besten Rezepte aus dem Stauferland" gestoßen. Die Neue Württembergische Zeitung und die Geislinger Zeitung haben in dieser Zeitschrift die beliebtesten Rezepte ihrer Leser veröffentlicht. Für mich ist viel Bekanntes aber doch auch manch Neues dabei. Das "Katzagschroi" kannte ich bisher noch nicht.

Zutaten für 4 Personen:
600 g Suppenfleisch
2 Zwiebeln
4 Eier
Butter
Salz, Pfeffer

Das gekochte und kalte Suppenfleisch in feine Streifen schneiden, ebenso die geschälten Zwiebeln. Butter in einer Pfanne heiß werden lassen, die Fleisch- und Zwiebelstreifen darin anbraten. Nun die Eier miteinander verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und über das Zwiebelfleisch gießen. Langsam rühren bis die Eier gestockt sind. Ich habe noch ein paar Frühlingszwiebel dazugegeben.
Dazu schmeckt ein frischer Blattsalat und/oder ein leckeres Bauernbrot.

Offensichtlich war dieses Vespergericht aus übrig gebliebenem Suppenfleisch so begehrt, dass es selbst mit den Katzen zum Streit darum kam, daher rührt der Name "Katzagschroi".

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Salsicce in Rotwein mit Trauben


Wo Wein wächst, da ist gut essen! Und weil sich in unserer Nähe auch ein kleines Weinbaugebiet befindet, gibt es heute von mir ein Rezept mit frischen Trauben und bereits in der Flasche befindlichen - oder wie Loriot sagt: "Abgezapft und verkorkt".

Zutaten für 2 Portionen:
3 Salsicce oder andere dicke grobe Bratwürste
500 g weiße Trauben
1 Tasse Fleischbrühe
1 Glas Rotwein
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

Die Trauben waschen, halbieren und die Hälfte davon durch ein Sieb drücken. Den Saft dabei auffangen. Die Bratwürste im heißen Olivenöl bei schwacher Hitze von allen Seiten anbraten, dabei öfter mit einer Gabel einstechen. Heiße Fleischbrühe angießen, Traubensaft dazugeben und zugedeckt 10 Minuten garen.
Danach die Bratwürste herausnehmen und in Stücke schneiden. Den Rotwein in die Pfanne gießen und das Ganze etwas einkochen lassen. Zum Schluss die Bratwurststücke und die übrigen Trauben wieder in die Pfanne geben und nur noch einmal kurz aufkochen lassen. Eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu gab es ein frisch gebackenes Holzofenbrot aus dem Backhaus - absolut köstlich! Und das Köstlichste ist das "Ausputzen" der Pfanne mit dem Brot!


Weil das auch alles recht schnell geht, ist dies ein Beitrag von mir zum Dauerevent von Man kann's essen für den Oktober

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von
mankannsessen.de

Mittwoch, 21. Juli 2010

Schmorgurken-Pfifferlings-Pfanne

Von meinen netten Nachbarn wurde ich gestern mit zwei Schlangengurken beschenkt. Obwohl ich noch eine Gurke im Gemüsefach hatte, wollte ich das Geschenk nicht ablehnen. Meine Kochlust hält sich derzeit arg in Grenzen, nur meine Familie ist nicht sonderlich begeistert von Rohkost. Deshalb kam mir dieses schnelle Rezept gerade gelegen.

Zutaten für 4 Personen:
100 g Pfifferlinge
2 mittelgroße Schmorgurken (bei mir eine Schlangengurke)
400 g Hähnchenfilet
1 mittelgroße Zwiebel
Salz, Pfeffer, Öl
125 g Schlagsahne
1/4 l Gemüsebrühe
Petersilie

Pfifferlinge putzen, evtl. waschen, Schmorgurken schälen, längs halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Fleisch waschen, trockentupfen und in Würfel schneiden, Zwiebel schälen und feinhacken.

Zwiebel und Pfifferlinge in einer tiefen Pfanne in heißem Öl ca. 2 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen, herausnehmen. In der Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Hähnchenwürfel darin goldbraun anbraten und ebenfalls herausnehmen. Anschließend die Schmorgurken im Bratfett bei ganz niedriger Hitze zugedeckt ca. 10 Minuten schmoren, mit Salz und Pfeffer würzen. Hähnchenfleisch dazugeben, mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss Pilze unterheben, nochmals abschmecken und gehackte Petersilie dazugeben. Ich koche dazu Reis.

Leider haben die Gurken ihre schöne grüne Farbe verloren, was der Optik etwas abträglich ist, aber es ist ein sehr lecker schmeckendes schnell gekochtes Gericht und deshalb mein Beitrag im Juli für die

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Mittwoch, 7. Juli 2010

Kaninchen mit Tüften

"Alle Hobbits können natürlich kochen, denn diese Kunst beginnen sie schon vor dem Lesen und Schreiben zu lernen (was manche nie erreichen); aber Sam war ein ganz guter Koch, selbst nach Hobbit-Maßstäben, und auf ihren Wanderungen hatte er ein groß Teil der Lagerkocherei erledigt, wenn dazu Gelegenheit war. Hoffnungsvoll schleppte er immer noch etwas von seiner Ausrüstung mit: eine kleine Zunderbüchse, zwei kleine, flache Kochtöpfe, von denen der kleinere in den größeren paßte, drinnen lagen ein Holzlöffel, eine kurze, zweizinkige Gabel und ein paar Fleischspieße; und ganz zuunterst im Rucksack war in einer kleinen flachen Holzschachtel ein dahinschwindender Schatz versteckt, etwas Salz."


Sméagol hat Kaninchen erbeutet und Sam möchte sie kochen, was Sméagol nicht erfreut, denn er ist der Meinung, dass Fleisch nur roh gegessen werden kann. Sam bittet Sméagol, Kräuter zu suchen, dieser weigert sich jedoch:

"Sméagol wird in Teufels Küche kommen, wenn dieses Wasser kocht und er nicht tut, worum er gebeten wird", brummte Sam. "Sam wird seinen Kopf hineinstecken, ja, Schatz. Und ich würde ihn nach Rüben und Möhren und Tüften suchen lassen, wenn die Jahreszeit danach wäre. Ich wette es gibt alle möglichen guten Dinge, die in diesem Land wild wachsen. Für ein halbes Dutzend Tüften würde ich viel geben." 
"Sméagol wird nicht gehen, o nein, Schatz, diesmal nicht", zischte Gollum. "Er hat Angst und ist sehr müde, und dieser Hobbit ist nicht nett, ganz und gar nicht nett. Sméagol will nicht nach Wurzeln und Möhren graben und - Tüften. Was sind Tüften, Schatz, wie, was sind Tüften?" 
 "Kar-tof-feln", sagte Sam. "Die ganze Wonne des Ohm, und eine selten gute Unterlage für einen leeren Magen. Du wirst keine finden, also brauchst du auch nicht danach zu suchen. Aber sei ein lieber Sméagol und hole mir die Kräuter, dann werde ich eine bessere Meinung von dir haben. Und überdies, wenn du dich besserst und auch gut bleibst, werde ich dir demnächst Tüften kochen. Das werde ich: gebackenen Fisch und Bratkartoffeln, angerichtet von S. Gamdschie. Da könntest du nicht nein sagen."
"Doch, doch wir könnten. Netten Fisch verderben, ihn verbrennen. Gibt mir jetzt Fisch und behalte deine garstigen Bratkartoffeln!" 

Bereits während meiner Kinder- und Jugendzeit habe ich viel gelesen, ja man könnte sagen, ich habe Bücher regelrecht verschlungen. Sehr zum Leidwesen meiner Mutter, die oft vergeblich nach mir gerufen hat, wenn ich völlig in eine andere Welt eingetaucht war. Obwohl eher Krimis mein Metier sind, habe ich vor bald 30 Jahren die Trilogie "Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien gelesen und war vollkommen fasziniert. Meistens bin ich ja von Verfilmungen gelesener Bücher enttäuscht, weil sie nicht mit den Bildern, die ich während des Lesens vor Augen hatte, übereinstimmen.  Deshalb war ich sehr darauf gespannt, wie gut Peter Jackson die Umsetzung dieser Trilogie gelingen wird. Mit meinem Sohn habe ich alle drei Filme im Kino geschaut und ich war überwältigt, wie sehr sich die Verfilmung mit meinen Vorstellungen aus den Büchern gedeckt hat.

Doch nun zum Rezept, wenn es auch kein gebackener Fisch mit Bratkartoffeln ist, bin ich sicher, dass es Samweis Gamdschie sehr genossen hätte.

Kaninchenkeulen mit Backofenkartoffelntüften: (2 Portionen)
2 Kaninchenkeulen
1 große Möhre
1/2 Stange Lauch
1 Knoblauchzehe
150 ml trockener Weißwein
2 Tomaten
Öl, Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt
Pinienkerne
Kartoffeln 

Die Kaninchenkeulen salzen, pfeffern und rundherum in heißem Olivenöl kräftig anbraten, herausnehmen und im Bratfett das zerkleinerte Gemüse sowie die angedrückte Knoblauchzehe kurz andünsten. Mit Weißwein ablöschen und die Kaninchenkeulen wieder hineinlegen. Die entkernten, gewürftelten Tomaten sowie das Lorbeerblatt und die Pinienkerne zufügen. Kräuter wie Thymian oder Rosmarin würden auch sehr gut passen, standen mir aber leider nicht zur Verfügung. Das Ganze nun zugedeckt ca. 40 - 45 Minuten schmoren und zum Schluss mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken.

Die Kartoffeln in Spalten schneiden, gut mit Olivenöl einölen und auf einem Blech im 180° heißen Backofen in ca. 35 - 40 Minuten knusprig backen und vor dem Servieren etwas salzen.






Dieser Post ist mein Beitrag zum aktuellen Kochtopfevent

Blog-Event LVIII - Kulinarisches aus
Literatur und Film (Einsendeschluss 15. Juli 2010)

Freitag, 2. Juli 2010

Mosli fil Koucha

9ter mediterraner Kochevent - Tunesien - tobias kocht! - 10.06.2010-10.07.2010

Beim Kochen rund ums Mittelmeer wünscht sich Tobias dieses Mal Gerichte aus Tunesien. Wieder keine einfache Aufgabe für mich. In gerade mal 2 Kochbüchern habe ich ein rundes Dutzend Rezepte gefunden, die mir alle nicht für meine Familie nachkochbar erschienen. So habe ich also das Internet bemüht und bin dabei auf einen Blog gestoßen, der mich sofort angesprochen hat. Unter den vielen Rezepten, die ich bei Le Monde de Jacey gefunden habe, fiel die Wahl für den Einstieg in die tunesische Küche auf dieses:

Zutaten:
500 g Hühnerbrust
1 Zucchini
1-2 Zwiebeln
3-4 Kartoffeln
2 Tomaten
2 Paprika
2-3 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer, Paprika
Kreuzkümmel, Safran, Kurkuma, Koriander
Tomatenmark, Harissa, Olivenöl, Zitronensaft

Die Hühnerbrust in grobe Würfel schneiden und in einer Pfanne in etwas Öl kurz anbraten. Dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Das Gemüse waschen, putzen, eventuell schälen und alles in gleich große Stücke bzw. Scheiben schneiden und über das Fleisch geben. Kräftig mit Kreuzkümmel, Safran, Kurkuma und Koriander würzen. Aus knapp 300 ml Wasser, 50 ml Olivenöl, etwas Zitronensaft, Tomatenmark und Harissa eine Marinade herstellen und über die Fleisch-Gemüse-Mischung gießen. 

 Das Ganze nun im auf 180° vorgeheizten Ofen backen, bis das Gemüse schön weich ist.


Ein Gericht, das uns allen gut geschmeckt hat und wohl den tunesischen Touch durch die Gewürze bekommt.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Arnaki kleftiko - Fleisch nach Diebesart

8ter mediterraner Kochevent - Zypern - tobias kocht! - 10.05.2010-10.06.2010

Mit dem Thema Zypern hat es uns Tobias diesen Monat nicht einfach gemacht. Ich bin überzeugt, dass es viele zypriotische Gerichte gibt, nur leider ist wenig bekannt. In einem meiner Kochbücher "Griechisch kochen" gibt es ein Rezept, das ich schon lange einmal nachkochen wollte und bei meinen Recherchen im Internet hat sich gezeigt, dass dieses Gericht tatsächlich in Zypern beheimatet ist.

"Während des Unabhängigkeitskampfes gegen die osmanische Herrschaft Anfang der 20er Jahre machten Räuberbanden, die von Viehdiebstahl lebten, die Berge Zyperns unsicher. Diese „Kleftes“ bereiteten Ziegen oder Lämmer in eingegrabenen Lehmöfen zu. So blieb ihr Versteck geheim, denn man konnte den Rauch nicht entdecken. Das Fleisch wurde zum Teil tagelang luftdicht verschlossen gegart. Diese Zubereitungsart ist auf Zypern dieselbe geblieben. Es kann auch das Fleisch älterer Tiere dazu verwendet werden, welches dann aber – durch die lange Garzeit – auf der Zunge vergeht."

Hier ist eine moderne Version des "Fleisch nach Diebesart":

Zutaten für 4 Päckchen:
600 g Lammfleisch
Salz, Pfeffer, Oregano
Olivenöl
2-3 EL Zitronensaft
4 Kartoffeln
2 Karotten
200 g Erbsen
1 Knoblauchzehe
2 EL Cognac (optional)
8 Scheiben Tomaten
4 Scheiben Blätterteig
geriebener Kefalotiri (ersatzweise Pecorino oder anderer Schafs-/Ziegenkäse)

Das Lammfleisch in Würfel schneiden, mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Olivenöl und Zitronensaft darüber geben und mit Klarsichtfolie abgedeckt ca. 1 Stunde lang marinieren. Kartoffeln und Karotten schälen und in Würfel schneiden. In Salzwasser ca. 8 Minuten garen, die Erbsen dazugeben und nochmals ca. 4 Minuten kochen, abschütten und abtropfen lassen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, das Fleisch aus der Marinade nehmen und von allen Seiten scharf anbraten, Knoblauchzehe kleinschneiden und zugeben. Mit Cognac (ich habe darauf verzichtet) und der Marinade ablöschen und das Gemüse zufügen, kurz köcheln lassen. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Zwischenzeitlich die Blätterteigscheiben dünn auswellen und jeweils auf  ein Stück Alufolie legen. Die Lamm-Gemüse-Mischung darauf verteilen und die Alufolie so nach oben ziehen, dass ein gefülltes Beutelchen entsteht. Oben eine ca. 6-7 cm große Öffnung lassen. Mit jeweils 2 Tomatenscheiben belegen und mit geriebenem Käse bestreuen. Die gefüllten Beutel auf ein Blech setzen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 20 - 30 Minuten backen.


Dafür gab es das höchste Lob eines schwäbischen Ehemannes: "Des kannsch mal wieder machen".


Mittwoch, 12. Mai 2010

Rote-Linsen-Nudeln mit Lamm und Spinat



So, nachdem in Lindas Bistro in letzter Zeit arg viel Suppen- und Huschhusch-Küche vorgeherrscht hat, war es an der Zeit mal wieder etwas mehr Aufwand zu treiben. Schon lange habe ich ein Rezept aus meiner derzeitigen Favoriten-Kochzeitschrift im Hinterkopf. Die Umsetzung war bisher an meiner Bequemlichkeit und dem Wissen, dass ich nur die Hälfte der Familie damit beglücken kann, gescheitert. Nach dem ich hier und hier schon einmal Rezepte aus der "Lust auf Genuss - Pasta! Pasta! Pasta!" vorgestellt habe, sind nun heute endlich die Rote-Linsen-Nudeln an der Reihe.

Nudelteig:
50 g rote Linsen

140 g Mehl (Type 405) und Mehl zum Arbeiten
2 Eier

1 EL Olivenöl

Salz


Linsen möglichst fein zermahlen. Ich habe dafür eine ausrangierte elektrische Kaffeemühle benutzt, das hat bestens funktioniert. Mehl mit Eiern, Öl, Linsen und Salz zu einem glatten, glänzenden Teig verkneten. In Klarsichtfolie einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.
Hier weiche ich vom Rezept ab. Dort ist angegeben mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht. Mir haben 2 Stunden genügt.

Nudelteig in 4 Portionen teilen und mit der Nudelmaschine zu dünnen Teigplatten ausrollen, dabei immer wieder bemehlen. Teigplatten in ca. 3 cm breite Streifen schneiden, in reichlich Salzwasser 3 Minuten kochen, in einem Sieb abtropfen lassen.




von der Linse über den Teig zur Nudel

Lammragout:

600 g Lammfleisch in 2 cm großen Würfeln
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 EL Mehl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 EL Olivenöl
1 EL Tomatenmark
6-8 Safranfäden
750 ml Geflügelbrühe
(ich habe einen Teil durch Fleischbrühe ersetzt, die ich nebenbei auf Vorrat gekocht habe)

Fleisch salzen, pfeffern und mit Mehl bestäuben. Zwiebel abziehen und in 1 cm große Würfel schneiden, Knoblauchzehen abziehen und fein hacken.
Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Fleisch, Tomatenmark und Safran zugeben und ca. 10 Minuten rösten. Mit einem Schuss Brühe ablöschen, Flüssigkeit einkochen lassen. Diesen Vorgang 2 mal wiederholen. Übrige Brühe zugeben und zugedeckt bei kleiner Temperatur etwa 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Zum Schluß mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spinat:
400 g Spinat
4 EL Butter
Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
geriebene Muskatnuss

Spinat putzen, waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Butter in einer großen Pfanne erhitzen, Spinat einlegen und 4 Minuten zugedeckt kochen. Nudeln zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Die Nudel-Spinat-Mischung mit dem Lammragout auf vorgewärmten Tellern servieren.
Das war eines der besten Gerichte, die ich in letzter Zeit gekocht habe. Mir hat besonders der kernige Biss der Linsennudeln gefallen und das Ragout war schön würzig.


Montag, 10. Mai 2010

Schon wieder Suppe



Dass Suppen in Lindas Bistro gerne gegessen werden, hat der eine oder andere von Euch sicherlich schon festgestellt. Deshalb musste vor kurzem in der Buchhandlung ein kleines Kochbüchlein "1 Brühe - 100 Suppen" mit. Das Büchlein enthält - wie der Name schon sagt - Rezepte für 100 Suppen, die immer eine Gemüsebrühe zur Basis haben. Die Suppen sind in 5 Kategorien eingeteilt:

- Herzhaft
- Für kalte Tage
- Festlich
- Kalt
- Internationale Klassiker

Bei den Internationalen Klassikern bin ich schnell auf ein Rezept gestoßen, das rasch ausprobiert werden wollte.

Zutaten für 6 Personen:
2 EL Olivenöl
200 g mageres Lammfleisch, gewürfelt
1 Zwiebel, gehackt
100 g getrocknete Kichererbsen, über Nacht in Wasser eingeweicht und abgetropft
1,7 l Gemüsebrühe
100 g rote oder gelbe Linsen
2 große Tomaten, gehäutet, entkernt und gehackt
1 rote Paprikaschote, gewürfelt
1 EL Tomatenmark
1 TL Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Kurkuma, gemahlen
1/2 TL Ingwer, gemahlen
1 EL frisch gehackter Koriander
1 EL frisch gehackte glatte Petersielie
60 g Langkornreis
Salz und Pfeffer
(Quelle: 1 Brühe - 100 Suppen, Parragon Books Ltd)

Das Öl in einem großen Topf erhitzen und das Lammfleisch darin bei mittlerer Hitze unter häufigem Rühren leicht anbräunen. Die Hitze reduzieren, die Zwiebel zugeben und unter Rühren glasig dünsten.

Kichererbsen und Brühe zugeben, aufkochen und auf kleiner Flamme im geschlossenen Topf ca. 1 1/2 Stunden köcheln lassen.

Reis, Tomaten, Paprika, Tomatenmark und die Gewürze und Kräuter einrühren und alles 15 Minuten weiterköcheln lassen. Dann die Linsen zufügen und weiterkochen bis der Reis und die Linsen gar sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Koriander garnieren und sofort servieren.

Bei den Gewürzen habe ich mich nicht an die Angaben gehalten, den Zimt habe ich sehr vorsichtig dosiert und Ingwer hatte ich keinen im Hause. Der Koriander wurde bei mir sehr sparsam verwendet, da ich festgestellt habe, dass ich ihn nicht besonders mag.

Fazit: Ein sehr würziger Eintopf, den es sicherlich nicht zum letzten Mal gab.

Und weil diese Harira in Nordafrika beheimatet ist, darf sie am Kochevent von Tobias teilnehmen.

7ter mediterraner Kochevent - Algerien - tobias kocht! - 10.04.2010-10.05.2010



Dienstag, 20. April 2010

Hähnchenbrust nach Jamie Oliver

Täglich für eine 4köpfige Familie zu kochen, ist nicht immer ganz einfach. Vielleicht kennen das einige von Euch ja auch. Kochen mit aussergewöhnlichen Zutaten und exotischen Gewürzen, ja das würde mir auch Spaß machen. Aber es nutzt ja alles nichts, wenn ich mir schon die Mühe mache und alles frisch zubereite, dann soll es auch allen weitgehend schmecken. Deshalb ist bei mir ein wichtiges Auswahlkriterium für ein Rezept, dass es "familienkompatibel" ist.

Das Hähnchenbrustfilet nach Jamie Oliver ist eines davon. Entdeckt habe ich es als Hauptgang eines unkomplizierten Menüs für alle Gelegenheiten, lediglich kleine Anpassungen an unsere Geschmäcker habe ich vorgenommen.

Zutaten für 4 Portionen:
4 Hähnchenbrüste ohne Haut (in Stücke geschnitten)
2 Hand voll getrocknete Steinpilze (1 Hand voll)
500 g gemischte Pilze (oder nur Champignons), zerteilt
1 1/2 Glas Weißwein (Gemüsebrühe)
4 EL Butter
2 Handvoll frischer Thymian (Frühlingszwiebeln, Oregano, Estragon, wenig Thymian, Petersilie)
4 Knoblauchzehen, geschält in Scheiben geschnitten (1 Knoblauchzehe)

Backofen auf 220 °C vorheizen. Auf einem Backblech zwei große Stücke Alufolie (ca. die Länge von einem Schuhkarton) übereinander legen, dann 3 Seiten ca. 2 cm nach oben knicken, eine Schmalseite offen lassen und diese zur Hälfte hochstellen. Alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und auf das Alupäckchen geben. Mit dem Wein bzw. der Gemüsebrühe aufgießen, mit Salz und Pfeffer würzen, die hochgestellte Folie als Deckel über das Päckchen klappen und gut verschließen. Im heißen Ofen 35 Minuten garen.


Eigentlich wäre das Gericht jetzt fertig. Da meine Familie jedoch viel Sauce braucht, gebe ich alles noch kurz in einen Topf, gebe etwas Sahne und Bratensauce dazu und schmecke das Ganze nochmals mit Salz und Pfeffer ab. Dazu gibt es Bandnudeln, meine Lieblingsnudeln. Das schmeckt der ganzen Familie, na gut C. schiebt die Pilze zur Seite, aber damit kann ich leben.

Montag, 29. März 2010

Tolle Rolle - nachgekocht

Robert von lamiacucina hat uns vor einiger Zeit mit "Farsu Magru" einem sizilanischen Rollbraten verwöhnt. Sofort wusste ich, dass der auf jeden Fall nachgekocht wird. Nachdem Christina von New Kitch On The Blog eine weitere Vorlage geliefert hat, war es bei mir gestern so weit. Das Rezept könnt ihr hier finden. Ich habe lediglich auf den Provolone verzichtet und die Salsicce durch rohe Schweinsbratwürste ersetzt. Bei uns gab es Hörnchennudeln dazu.

Die Mengenangaben sind für 8 Personen, da wir nur zu viert gegessen haben, blieb etwas mehr als die Hälfte übrig. Die werde ich jetzt in Scheiben geschnitten portionsweise einfrieren. Wenn einmal nicht so viel Zeit zum Kochen ist, kann ich so auf einen Vorrat zurückgreifen.


Unser Fazit: So einen leckeren Sonntagsbraten hatten wir schon lange nicht mehr.


Montag, 22. März 2010

Falscher Hase



Neulich bei SWR3 (hören wir seit 25 Jahren jeden Morgen zum Kaffee) wurde die Frage gestellt, was unter einem "Falschen Hasen" zu verstehen sei. U. der eigentlich keine Ahnung von Kochen, Rezepten, Gerichten etc. hat, wusste sofort Bescheid. Falschen Hasen gab es wohl früher bei ihm zu Hause des öfteren und er geriet regelrecht ins Schwärmen. Weil ich ihm etwas Gutes tun wollte, machte ich mich auf die Suche nach einem Rezept. Bei Chefkoch wurde ich schnell fündig. Bei der Suche nach einer Erklärung, woher das Gericht seinen Namen hat, war ich allerdings wenig erfolgreich. Vielleicht weiß das ja jemand von Euch.

Zutaten für 4 Portionen:
500 g Hackfleisch
3 EL Semmelbrösel
1 Ei
1 Knoblauchzehe, sehr fein gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt
2 EL Speck, gewürfelt
2 TL Senf
1 EL Petersilie, fein geschnitten
Salz, Pfeffer
3 Eier, gekocht und geschält

Alle Zutaten bis auf die hartgekochten Eier zu einer glatten Masse vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hälfte der Masse ausbreiten, die Eier darauf verteilen und mit der übrigen Masse bedecken, mit feuchten Händen glatt streichen, etwas andrücken und dabei gut verschließen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, "Hasen" rundherum anbraten und im auf 180 °C vorgeheizten Ofen ca. 30 - 40 Minuten garen.

Als Beilage schlägt Chefkoch glacierte Möhren und Spätzle mit Sauce vor. Wir sind diesem Vorschlag gefolgt und es hat uns sehr gut geschmeckt. Für uns vier war es so reichlich, dass noch einiges übrig war. Reste können sehr gut kalt gegessen werden.

Montag, 15. März 2010

Pollo alla Cacciatora - Huhn auf Jägerart


Kennt Ihr das auch - Ihr werdet zum Essen eingeladen, aber Eure Freude darüber hält sich in Grenzen? Ungefähr einmal jährlich ereilt uns dieses Schicksal. Es ist nicht so, dass wir die Gastgeber nicht mögen oder dass sie schlecht kochen. Nein es liegt einfach am chaotischen Zeitmanagment der Gastgeberin. In den Weihnachtsferien war es wieder so weit, so ca. um 13.00 Uhr hatten wir verabredet, dass es Essen geben sollte. Als wir überpünktlich um 12.45 Uhr eintrafen, wehte uns leider noch kein Essensduft entgegen. Der Gastgeber war unterwegs, um Getränke zu besorgen und die Gastgeberin erzählte uns erstmal von ihren morgendlichen Einkaufsproblemen. Eigentlich sollte es Lamm geben, das hätte sie aber vorbestellen müssen. Die Wahl fiel dann auf ein Huhn, allerdings mussten dann noch Kochbücher gewälzt werden, bis ein geeignetes Rezept gefunden war. Als der Herr des Hauses dann mit den Getränken erschien, legte sie mit Kochen los, zwischendurch musste der Sohn nochmals los, weil eine wichtige Zutat fehlte. Mit leichter Verspätung kam dann so um 14.30 Uhr das Essen auf den Tisch. Das Warten hat sich allerdings gelohnt, es hat so wunderbar geschmeckt, dass ich es am Wochenende nachgekocht habe.

Zutaten für 4 Personen:
1 Hähnchen oder 4 Hähnchenkeulen
Salz, schwarzer Pfeffer
250 g Champignons
500 g Tomaten
1 Bund Petersilie
1 Bund Basilikum
einige Salbeiblätter
50 g durchwachsenen Räucherspeck
4 EL Olivenöl
200 ml trockener Weißwein

Das Hähnchen gründlich waschen und zerteilen, mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Tomaten häuten, halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Den Speck in Würfel schneiden.

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Speckwürfel darin auslassen. Die Hühnerteile dazugeben, rundherum anbraten und wieder herausnehmen.

Im verbliebenen Fett die Champignons anbraten. Mit Weißwein ablöschen, Tomaten und Kräuter untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hühnerteile wieder einlegen und das Ganze bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 40 Minuten schmoren. Dazu passen Bandnudeln.


Mittwoch, 3. März 2010

Mein Low-Budget-Menü

Blog-Event-LIV: Ein 3-Gang-Menü für unter 9,99 Euro pro Person?! (Einsendeschluss 15. März 2010)

Jetzt hat es mich also auch erwischt, das Event-Kochen. 1x Umrühren hat dazu aufgerufen, ein 3-Gänge-Menü für weniger als 10 € pro Person zu kochen. Die Idee hat mich sofort begeistert. Selten koche ich 3 Gänge, entweder es gibt eine Suppe vor dem Hauptgericht oder ein Dessert danach. Wenn ich für Freunde koche, dann sind es meistens 5 Gänge und dann darf es auch gerne etwas teurer sein. Deshalb wusste ich spontan nicht, ob es einfach oder schwierig ist, mit diesem Budget auszukommen, wenn es auch noch frisch und gesund sein soll.

Dieser 3-Gänger ist bei mir herausgekommen:


Feldsalat mit gebratenen Pilzen und paniertem Schafskäse



Schweinebraten mit Kartoffel-Möhren-Stampf



Espressomousse mit Orangensirup



Zutaten für die Vorspeise:
200 g Feldsalat (3,00 €)

4 große Steinchampignons (0,69 €)
150 g Schafskäse (2,23 €
)
1 Ei (0,21 €
)
50 g gem. Haselnüsse (0,42 €
)
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Butter (geschätzt 0,50 €)

Summe Vorspeise: 7,05 €

Den Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern. Die Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in etwas Butter anbraten. Den Schafskäse in nicht zu kleine Würfel schneiden, zuerst in verquirltem Ei wenden und anschließend mit den gemahlenen Haselnüssen panieren. Ebenfalls in etwas Butter braten, bis sie leicht Farbe genommen haben. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer (eventuell Kräuter) eine Vinaigrette bereiten und den Feldsalat damit marinieren. Den Feldsalat mit den Pilzen und Käsewürfeln anrichten.

Zutaten für das Hauptgericht:
750 g Schweinebraten aus der Nuss (9,06 €)

ein paar Fleischknochen (hat mir der Metzger so gegeben)

1 Bund Suppengrün (1,49 €)

600 g Kartoffeln (0,60 €)

500 g Karotten (0,65 €)

2 EL Butter (geschätzt 0,20 €)

Salz, Pfeffer, Muskat, Öl, Tomatenmark (geschätzt 0,50 €)


Summe Hauptgericht: 12,50 €

Den Schweinebraten gut mit Pfeffer und Salz einreiben und mit den Knochen in einem Bräter in heißem Fett rundherum braun anbraten. Anschließend das grob gewürfelte Suppengrün (bestehend aus Sellerie, Lauch, Karotte und Zwiebel) zugeben, mit Wasser aufgießen und kurz den Bratensatz loskochen. Dann im 160 °C heißen Ofen bis zur gewünschten Kerntemperatur fertiggaren. Braten herausnehmen und etwas ruhen lassen. Die Bratenflüssigkeit durch ein Sieb passieren und in einem Topf einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark abschmecken.
Für die Beilage Kartoffeln und Karotten waschen, schälen und würfeln. In Salzwasser ca. 15 - 20 Minuten weichkochen, abgießen und mit Butter stückig zerstampfen. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Ich habe noch etwas feingeschnittenen Salbei von der Fensterbank untergemischt.

Zutaten für das Dessert:
4 EL Espresso (0,50 € geschätzt)

2 Blatt weiße Gelatine (0,23 €)

75 g Vollmilchjoghurt (0,15 €)

200 g Schlagsahne (0,80 €)

2 unbehandelte Orangen (1,45 €)

1 1/2 EL Puderzucker und 1 EL Zucker (0,10 € geschätzt)


Summe Dessert: 3,23 €


Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt mit Espresso und ca. 1 1/2 EL Puderzucker verrühren. Gelatine ausdrücken und bei geringer Hitze auflösen. 2 EL Creme einrühren, dann mit übriger Creme mischen. Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Mindestens 3 Stunden kaltstellen.
Den Saft von 2 Orangen und der Schale von einer Orange mit dem Zucker sirupartig einkochen und abkühlen lassen. Mit einem Löffel von der Creme Nocken abstechen und mit dem Sirup servieren. Da die Orangen sehr groß und saftig waren, habe ich lediglich den Saft von 1 1/2 Orangen genommen und die restliche Hälfte filetiert. Von einer Tafel Schokolade, die angebrochen herumliegt, habe ich noch ein paar Späne über die Nocken gegeben.

Alternativ könnte man das Dessert in Gläsern erkalten lassen und vielleicht nur mit Kakaopulver bestreuen oder mit einem Tupfer Sahne garnieren. Dann könnte man sich die Orangen sparen und es wäre noch günstiger.


Insgesamt habe ich für dieses Menü 22,78 € ausgegeben, pro Person also rund 5,70 €.


Eingekauft habe ich Kartoffeln, Eier und Feldsalat beim Landwirt vor Ort, das Fleisch stammt ebenfalls vom örtlichen Metzger. Alle anderen Lebensmittel kaufe ich in unserem Edeka-Aktiv-Markt. Ich habe gute Markenprodukte gekauft, allerdings auch auf Angebote geachtet.