Mittwoch, 27. April 2011

Petersilienauflauf mit Fisch

 

Frühlingszeit ist Kräuterzeit. Zu den wohl populärsten Küchenkräutern zählt die Petersilie, kein anderes frisches Kraut wird in europäischen Küchen so häufig verwendet wie sie. Für ein kräftiges Aroma sollte man die glatte Petersilie verwenden, da sie viel geschmacksintensiver ist als ihre krause Verwandte. Die krause Petersilie ist allerdings robuster als die glatte, sie welkt nicht so schnell und ist deshalb als Garnitur gut geeignet. Möchte man z.B. in einer Sauce einen intensiven grünen Farbton, ohne dass der Petersiliengeschmack zu stark in den Vordergrund rückt, sollte man ebenfalls die krause Sorte verwenden.

Garten-Koch-Event April 2011: Petersilie 
[30.04.2011]


Der Gärtner-Blog sammelt im April Rezepte mit Petersilie, da bin ich doch gerne dabei. Dieser Auflauf mit Petersilie, Kartoffeln, Tomaten und Fisch ist zwar von den Zutaten als auch vom Aufwand her ein sehr unkompliziertes Gericht, schmeckt aber ausgesprochen lecker

Zutaten:
500 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 große Zwiebel, kleingewürfelt
1 Knoblauchzehe, kleingewürfelt
2 EL Olivenöl
500 g stückige Tomaten
500 g Fischfilet
Zitronensaft, Salz, Pfeffer
2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund krause Petersilie
1 Kugel Mozzarella

Die gewürfelten Kartoffeln in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten vorgaren. Die Zwiebeln und Knoblauchzehe im Öl bei mittlerer Hitze andünsten, das Tomatenpürree dazugeben und offen ca. 10 Minuten einkochen lassen. Das Fischfilet in Würfel schneiden und mit Salz und Zitronensaft würzen.  
Die glatte Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken und zu der Tomatensauce geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Tomatensauce und Kartoffelwürfel mischen und in eine Auflaufform geben. Fischwürfel und gewürfelten Mozzarella darauf verteilen. Den Auflauf dann im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 12 - 15 Minuten garen. Zum Schluss die krause Petersilie hacken und über den fertigen Auflauf geben.

(Quelle: Kochen mit Kräutern und Gewürzen, Sonderausgabe von essen&trinken)

Dienstag, 19. April 2011

Gebackener Fisch auf lauwarmem Gurken-Radieschen-Salat

 

Offen gestanden bin ich gar nicht so der große Gurkenfan und schon gar nicht zur jetzigen Jahreszeit. Meist kommen sie doch noch relativ wässrig und geschmacklos daher. Aber nachdem ich vor einiger Zeit meine Liebe zu geschmorten Gurken entdeckt habe, konnte ich mir diesen lauwarmen Salat recht gut vorstellen.

Zutaten:
4 Fischfilets (bei mir Kabeljau-Loins)
Salatgurke
Radieschen
1 Schalotte (fein gewürfelt)
Salatdressing aus Öl, Essig, Salz, Zucker, Senf, Pfeffer und Schnittlauchröllchen

Salatgurke schälen, halbieren, Kerne entfernen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Radieschen putzen und achteln. 
Fischfilets waschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. In Mehl wenden und in heißer Butter von jeder Seite goldbraun braten. Parallel dazu in einer zweiten Pfanne die Schalotte und Gurken in heißem Öl glasig dünsten, Radieschen kurz mit durchschwenken. Gemüse mit dem Salatdressing und dem Fischfilet anrichten.

Und weil das ein wirkliches Blitzrezept ist, nehme ich damit am Dauerevent der Cucina rapida im April teil. 

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de





Mittwoch, 13. April 2011

Erbstücke

Im Gegensatz zu Christina wird man mich kaum auf Flohmärkten und dergleichen finden. Große Menschenansammlungen sind mir ein Greuel. Dennoch befinden sich in unserem Haushalt einige mehr oder weniger alte und mehr oder weniger benutzte Gegenstände, die mir ans Herz gewachsen sind.


Die Kaffeekanne ist leider ein Einzelstück. Im Sommer verwende ich sie gerne als Vase für bunte Wiesenblumen.

Kaffeemühlen alt und retro - die eine dient nur als Schmuckstück, die "neuere" verwende ich gerne zum Mahlen von Gewürzen.

Die Brotschneidemaschine ist täglich im Einsatz - die Teller mit dem Goldrand eher selten, da sie von Hand gespült werden müssen.




Der Springerlesmodel stammt - ebenso wie die Form unten - von U.'s  Oma und wurde von mir für die Herstellung von Croxetti zweckentfremdet,











Ich habe keine Ahnung für welchen Zweck Oma diese Form verwendet hat. Habt Ihr dazu Ideen?








Von meiner Mutter habe ich diesen Fleischwolf. Leider ist nur noch eine Scheibe vorhanden - aber ich bin zuversichtlich, dass ich Ersatz beschaffen kann.


Ebenfalls von meiner Mutter ist das Kiehnle Kochbuch von 1952. Eigentlich kann ich mich nicht erinnern, meine Mutter jemals dabei beobachtet zu haben, dass sie nach einem Rezept kocht. Den Gebrauchsspuren nach, muss sie jedoch zumindest in jungen Jahren, dieses Kochbuch sehr häufig benutzt haben.

Als wir vor bald 17 Jahren das Häuschen von Opa übernahmen, konnten wir uns nicht von dessen Esstisch und den 4 dazugehörigen Stühlen trennen. Mittlerweile dürfte dieses Mobiliar nahezu 80 Jahre alt sein.

 

Außerdem befinden sich noch in unserem Besitz eine alte Pfaff-Nähmaschine, eine Wanduhr aus der Gründerzeit, ein Auto Baujahr 1965, ein Wohnwagen Baujahr ? (auch so um den Dreh), ein Motorrad Baujahr 1975, Opas Kamera aus den 30er Jahren, Weingläser um 1920, Espressotassen aus den 50er Jahren usw. 

Ich liebe diese alten Dinge und würde keines hergeben wollen.