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Sonntag, 13. März 2011
Übelsetzungen (1)
Ob diese Neuzüchtung wohl von den als besonders sparsam geltenden Schotten stammt?
Aus: Übelsetzungen - Noch mehr Sprachpannen aus aller Welt
Montag, 28. Februar 2011
Hallo, haalloo ...
ist hier überhaupt noch irgendwer. Ach, da ganz im hintersten Eck sehe ich noch ein paar Gäste, ansonsten ist es ja fast wie ausgestorben in Lindas Bistro. Na ja, ist ja auch verständlich, wenn schon seit Wochen nichts Neues mehr auf den Tisch kommt (bzw. in den Blog).
Ich muss gestehen, dass mich eine gewisse Blogmüdigkeit erfasst hat, zudem musste ich die Krankheitsvertretung einer Kollegin übernehmen und andere persönliche Umstände erfordern derzeit mehr Aufmerksamkeit durch mich. Deshalb ist es hier relativ ruhig und wird eventuell auch in nächster Zeit so bleiben.
Gutes Essen hat trotzdem weiterhin eine hohe Priorität und auch im Februar habe ich so einiges Neue ausprobiert. Vorab habe ich ein paar Bilder für Euch, Rezepte für das ein oder andere folgen.
Freitag, 14. Januar 2011
Das erste Mal
Nein Ihr braucht Euch jetzt keine Sorgen machen, das ist alles ganz jugendfrei hier. Zwar hat es auch etwas mit Liebe zu tun, aber ich werde nicht von meiner ersten Begegnung mit dem anderen Geschlecht erzählen.
Zum ersten Mal habe ich etwas gewonnen und es ist nicht nur ein Trostpreis, sondern eine richtige Auszeichnung. Jutta von der Lorbeerkrone mag mich und hat mir den LiebstenBlog-Award verliehen. Damit hätte ich im Leben nie gerechnet und freue mich sehr.
Ich mag die Jutta auch und würde ihr den Award am liebsten wieder in die Hand drücken. Weil das aber so nicht vorgesehen ist, reiche ich die Auszeichnung weiter an:
Schnick Schnack Schnuck, die so viel Spaß mit ihrer Kochgruppe hat und trotz ihrem halbvegetarischen Mitesser nicht auf fleischliche Genüsse verzichten mag.
me.la kocht, die wie ich am liebsten alltagstaugliche Rezepte vorstellt und das Kochen bei Oma, Mama und Tanten gelernt hat. Ein wirklich noch ganz junger Blog.
hundertachtziggrad°, die von Suse über Gottfried zu Toni auf humorvolle Weise Nord- und Süddeutschland verbinden. Sie verwöhnen uns mit feinen, raffinierten Gerichten und Menüs, die dennoch vor allem durch die praktischen Tipps recht gut nachkochbar sind.
me.la kocht, die wie ich am liebsten alltagstaugliche Rezepte vorstellt und das Kochen bei Oma, Mama und Tanten gelernt hat. Ein wirklich noch ganz junger Blog.
hundertachtziggrad°, die von Suse über Gottfried zu Toni auf humorvolle Weise Nord- und Süddeutschland verbinden. Sie verwöhnen uns mit feinen, raffinierten Gerichten und Menüs, die dennoch vor allem durch die praktischen Tipps recht gut nachkochbar sind.
Wenn Ihr die Auszeichnung weiterreichen wollt, nachfolgend die Regeln zum Verleihen dieses Awards:
“Dir wurde der Award verliehen und du möchtest ihn gerne weitergeben?
Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text, den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen.
Danach überlegst du dir 3 – 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentarfunktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.
Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, weniger bekannte, gute Blogs an’s Licht zu bringen. Deswegen bitte ich euch keine Blogs zu posten, die ohnehin schon täglich 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger und Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.”
Dienstag, 14. Dezember 2010
Schloss Solitude und ein Weihnachtsmenü
Alle Jahre wieder nehmen wir gerne die Einladung einer uns geschäftlich verbundenen Organisation zu deren Weihnachtsfeier an. Immer lassen sie sich etwas besonderes einfallen. So saßen wir vor einigen Jahren im Aquarium der Wilhelma, einmal begaben wir uns im Planetarium auf eine astronomische Reise in die biblische Welt des Nahen Ostens, genauso gut gefallen hat uns jedoch auch der Besuch des Sonnenbesen vom Weingut Zaiss in Obertürkheim. In diesem Jahr stand eine Führung durch Schloss Solitude mit anschließendem Weihnachtsessen in der Solitude Gastronomie auf dem Programm. Und deshalb gibt es heute ein wenig Geschichtsunterricht.
Herzog Carl Eugen von Württemberg übernahm bereits im Alter von 16 Jahren die Regierung des Herzogtums Württemberg. Dem jungen Herrscher lag viel daran, seinen Hof zu einem der glänzendsten in Europa zu machen. Jagdpartien, Schlittenfahrten, Bälle, venezianische Karnevalscharaden sowie aufwendig gestaltete Feste gehörten zu den Vergnügungen, denen sich Carl Eugen und der Hof bis 1770 hingaben. Unter anderem entstanden während seiner Regierungszeit das Neue Schloss in Stuttgart, Schloss Hohenheim, Schloss Solitude und ein Opernhaus in Ludwigsburg, 1758 gründete er die Ludwigsburger Porzellanmanufaktur, die viele Höhen und Tiefen durchlebte und derzeit wohl wieder an einem Tiefpunkt angekommen ist.
Ab 1763 ließ Carl Eugen, der sich selbst nur Carl nannte, Schloss Solitude erbauen. Gedacht eigentlich als Eremitage, um sich von den harten Regierungsgeschäften zu erholen, wurde das Schloss nur im Sommer genutzt. Der Name "Solitude" sollte den Abstand zum Pomp des barocken Hoflebens verdeutlichen. Jedoch pulsierte gerade dort das höfische Leben. Fast jeden Abend erlebten Hofstaat und Gäste Ballett und Opern im Theater, tagsüber traf man sich zur Jagd in den umliegenden Wäldern oder verlustierte sich in den ausgedehnten Gartenanlagen.
Die Fest- und Wohnräume dienten ausschließlich der Repräsentation. Der Herzog selbst zog eine bescheidene Wohnung im anliegenden Kavaliersbau vor. Die Anlage ist durch eine 13 km lange schnurgerade Straße mit dem Residenzschloss Ludwigsburg verbunden.
Bereits 1775 verlor der Herzog das Interesse an Schloss Solitude und verlegte die Hofhaltung nach Hohenheim. Ausschlaggebend dafür war wohl Franziska von Hohenheim, seine Mätresse und spätere Ehefrau, die das ländliche Leben dem Prunk vorzog. Die fromme und karitativ wirkende Frau genoss in Württemberg einen heiligmäßigen Ruf. Sie soll den wilden, unberechenbaren und verschwendungssüchtigen Herzog zu einem fürsorglichen Landesvater umerzogen haben.
Die Führung war sehr interessant und kurzweilig, wenn es in den unbeheizten Räumen nur nicht so kalt gewesen wäre. Dafür mussten wir jedoch nur über den Hof, um uns aufzuwärmen und in der Schloss Solitude Gastronomie den Abend mit einem Gesangsvortrag und weihnachtlichem Menü ausklingen zu lassen.
Bilder habe ich keine gemacht, das wäre nicht passend gewesen, aber eine Menükarte habe ich eingesteckt. Das Ambiente war wunderschön und der Service sehr aufmerksam, die Küche konnte nicht ganz damit Schritt halten.
Donnerstag, 4. November 2010
Samstag, 26. Juni 2010
Mark Knopfler
Inzwischen deutlich älter und mit weniger Haaren, aber immer noch genial. Am Donnerstagabend in der ausverkauften Schleyerhalle in Stuttgart konnte ich ihn Live erleben. Ein unvergesslicher Abend für mich!
Donnerstag, 24. Juni 2010
Sonntag, 23. Mai 2010
Aus aktuellem Anlass ...
Und nächsten Sonntag verrate ich Euch, was der Jogi und ich gemeinsam haben. Ihr dürft gerne Tipps abgeben.
Sonntag, 16. Mai 2010
Sonntag, 9. Mai 2010
Mittwoch, 5. Mai 2010
Backtag
aber nicht bei mir, sondern vor einigen Tagen bei Suse von hundertachtziggrad°. Ihr Beitrag hat mich wieder daran erinnert, dass ich schon lange etwas darüber schreiben wollte, wie es früher bei uns im Dorf war.


In diesem Backhaus hat meine Mutter über mehrere Jahrzehnte hinweg das Brot für ihre zeitweise 7köpfige Familie gebacken.
Das an der Seite angebrachte Schild lieferte mir eine Erklärung dafür, weshalb in unserer Gegend viele kleine Ortschaften über ein gemeindeeigenes Backhaus verfügen. Leider bin ich auf der Suche nach weiteren Einzelheiten nicht richtig fündig geworden.
Gegen eine geringe Gebühr von damals 20 Pfennig konnten alle Bewohner des Dorfes das Backhaus nutzen. Gebacken werden durfte allerdings nur von Donnerstag morgen bis Samstag mittag. Meine Mutter als Verwalterin hatte für die Einhaltung der Backzeiten und die Sauberhaltung des Ofens zu sorgen, außerdem führte sie den Wochen-Backplan. Zu diesem Zweck hing bei uns im Hausflur eine kleine Schiefertafel, auf der die Backzeiten, die sogenannten "Ränge" eingetragen waren. Da der Ofen für eine Familie zu groß war, teilten sich meistens 2 bis 3 Hausfrauen einen Rang.
Wer wann backen durfte, wurde per Los entschieden. Lediglich 2 Backzeiten waren fest vergeben. Meine Mutter durfte sich den Zeitpunkt selbst aussuchen, sie hat immer Freitag mittags gebacken. Der erste Rang am Donnerstag morgen war einer Familie vorbehalten, die im alten Schulhaus untergebracht war, heute würde man das wahrscheinlich als Sozialwohnung bezeichnen. Sie durfte kostenlos backen, hatte allerdings auch den größten Aufwand zu treiben, den kalten Ofen wieder richtig auf Temperatur zu bringen.
Zur Einteilung der anderen Zeiten versammelten sich Sonntags nach dem Kirchgang die Backwilligen bei uns und zogen aus einem kleinen Leinenbeutel ihre Ränge, die dann auf der Schiefertafel eingetragen wurden.
An den Backtagen selbst herrschte Hochbetrieb im Ort, die Frauen hatten zuhause ihre Backwaren vorbereitet und brachten sie meistens mit einem Schubkarren zum Backhaus. Das war natürlich auch eine gute Gelegenheit, über dieses und jenes zu reden und sich den neuesten Dorfklatsch zu erzählen, auf Schwäbisch "baadscha".
Bevor der Ofen die richtige Temperatur hatte, um das Brot "einzuschießen", wurde der Salzkuchen gebacken, dieser brauchte nur wenige Minuten und wurde in der Regel sofort verzehrt.
Der Salzkuchen kann natürlich auch im Backofen gebacken werden.
Teig:
200 g Mehl
60 g Fett (evtl. Schweineschmalz)
1 Prise Salz
1/10 l Milch
Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten, 30 Minuten kaltstellen, dann auswellen und in eine gefettete Form geben (ich habe das gelochte Pizzablech verwendet).
Belag:
2 Becher saure Sahne
3 Eigelb
Salz
Schnittlauch
Kümmel
Saure Sahne mit den Eigelben glattrühren, mit Salz abschmecken und auf dem Teig verteilen. Mit reichlich Schnittlauch und etwas Kümmel bestreuen und eventuell noch Butterflöckchen darauf setzen.
Backzeit: ca. 30 Minuten bei 200° C
In der Ortschaft, in der ich heute lebe, gibt es auch noch ein Backhäusle. Lange Zeit wurde es nur einmal jährlich von der Feuerwehr benutzt, um für die "Feuerwehrhocketse" Salzkuchen zu backen.
Inzwischen hat unser Bäcker die Tradition wieder aufgenommen und es gibt alle 2 Wochen Brot, Zwiebel-, Salz- und Speckkuchen aus dem Holzofen - unvergleichlich gut!
Wer wann backen durfte, wurde per Los entschieden. Lediglich 2 Backzeiten waren fest vergeben. Meine Mutter durfte sich den Zeitpunkt selbst aussuchen, sie hat immer Freitag mittags gebacken. Der erste Rang am Donnerstag morgen war einer Familie vorbehalten, die im alten Schulhaus untergebracht war, heute würde man das wahrscheinlich als Sozialwohnung bezeichnen. Sie durfte kostenlos backen, hatte allerdings auch den größten Aufwand zu treiben, den kalten Ofen wieder richtig auf Temperatur zu bringen.
Zur Einteilung der anderen Zeiten versammelten sich Sonntags nach dem Kirchgang die Backwilligen bei uns und zogen aus einem kleinen Leinenbeutel ihre Ränge, die dann auf der Schiefertafel eingetragen wurden.
An den Backtagen selbst herrschte Hochbetrieb im Ort, die Frauen hatten zuhause ihre Backwaren vorbereitet und brachten sie meistens mit einem Schubkarren zum Backhaus. Das war natürlich auch eine gute Gelegenheit, über dieses und jenes zu reden und sich den neuesten Dorfklatsch zu erzählen, auf Schwäbisch "baadscha".
Bevor der Ofen die richtige Temperatur hatte, um das Brot "einzuschießen", wurde der Salzkuchen gebacken, dieser brauchte nur wenige Minuten und wurde in der Regel sofort verzehrt.
Der Salzkuchen kann natürlich auch im Backofen gebacken werden.
Teig:
200 g Mehl
60 g Fett (evtl. Schweineschmalz)
1 Prise Salz
1/10 l Milch
Alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten, 30 Minuten kaltstellen, dann auswellen und in eine gefettete Form geben (ich habe das gelochte Pizzablech verwendet).
Belag:
2 Becher saure Sahne
3 Eigelb
Salz
Schnittlauch
Kümmel
Saure Sahne mit den Eigelben glattrühren, mit Salz abschmecken und auf dem Teig verteilen. Mit reichlich Schnittlauch und etwas Kümmel bestreuen und eventuell noch Butterflöckchen darauf setzen.
Backzeit: ca. 30 Minuten bei 200° C
In der Ortschaft, in der ich heute lebe, gibt es auch noch ein Backhäusle. Lange Zeit wurde es nur einmal jährlich von der Feuerwehr benutzt, um für die "Feuerwehrhocketse" Salzkuchen zu backen.
Inzwischen hat unser Bäcker die Tradition wieder aufgenommen und es gibt alle 2 Wochen Brot, Zwiebel-, Salz- und Speckkuchen aus dem Holzofen - unvergleichlich gut!
Sonntag, 2. Mai 2010
Donnerstag, 11. Februar 2010
Samstag, 30. Januar 2010
Sonntag, 17. Januar 2010
Küchenausblicke
Sage und schreibe 23 Fenster habe ich in unserem Haus gezählt (ich hasse Fensterputzen)!!! Und obwohl es wahrlich attraktivere Ausblicke gibt, fällt mein Blick am häufigsten wohl aus meinem Küchenfenster. Zum einen, weil ich viel Zeit in der Küche verbringe, zum anderen, weil das Fenster so eine exponierte Lage hat, dass ich quasi aus jedem Winkel der Küche darauf schaue (es sei denn ich würde rückwärts durch die Küche laufen).
Hier meine Ausblicke für Barbara:
Hier meine Ausblicke für Barbara:
Nahblick
Freitag, 15. Januar 2010
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Dienstag, 1. Dezember 2009
Schöne Adventszeit
Dieses Jahr freue ich mich besonders über die Adventszeit. Denn nicht nur die Kinder, sondern auch ich habe einen
Montag, 12. Oktober 2009
Ebnisee
macht gesund, stärkt Herz und Nerven,
erfrischt Körper und Geist".
So wurde einst mit Anzeigen geworben, um Sommerfrischler an den Ebnisee im Welzheimer Wald zu locken. Vor über 250 Jahren wurde der See künstlich aufgestaut. Er wurde gebaut um die Hölzer aus dem Schwäbischen Wald über die Wieslauf und die Rems in den Neckar zu flößen und lieferte so den Städten Stuttgart und Ludwigsburg wertvolles Brennholz. Herzog Eberhard Ludwig heizte mit diesem Holz sein Schloß Favorite. Mit der Inbetriebnahme der Remstal- und später der Wieslauftalbahn verlor der See an Bedeutung und wurde vernachlässigt. Im Jahr 1884 wurde er zum Schutz vor Hochwasser wieder angestaut und entwickelte sich rasch zu einem beliebten Ziel für Erholungssuchende - und das ist bis heute so geblieben. Im Sommer ist er vor allem ein beliebter Treff für Biker.
Nur wenige Kilometer vor unserer Haustür gelegen, lädt er uns zu jeder Jahreszeit zu kürzeren oder längeren Spaziergängen ein. Kaum eine Woche vergeht, in der wir nicht wenigsten eine kleine Runde um den See drehen. Wir lieben dieses idyllische Kleinod.
Nur wenige Kilometer vor unserer Haustür gelegen, lädt er uns zu jeder Jahreszeit zu kürzeren oder längeren Spaziergängen ein. Kaum eine Woche vergeht, in der wir nicht wenigsten eine kleine Runde um den See drehen. Wir lieben dieses idyllische Kleinod.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Herbst
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