Mittwoch, 13. Juli 2011

Grüne Bohnen, Paprika und Tomaten


Grüne Bohnen, in diesem Fall Buschbohnen, zählen zu meinen liebsten Gemüsen. Wobei, genau betrachtet habe ich fast nur Lieblingsgemüse. Dies hier ist ein wunderbar sommerliches Gericht, das sehr vielseitig kombiniert werden kann.Wir haben Penne rigate daruntergemischt und Parmesan darüber gehobelt. Ganz sicher schmeckt es aber auch hervorragend nur mit frischem Baguette oder Ciabatta, mir würde auch sehr gut Lamm, Rindersteak, Merguez oder Salsiccia dazu gefallen.

Für 4 Personen:
300 g grüne Bohnen, 3 cm lange Stücke
1 Zwiebel in dünne Scheiben geschnitten
3 1 Knoblauchzehe fein gehackt
2 gelbe Paprikaschoten (bei mir Spitzpaprika) kleingewürfelt
750 g Tomaten, abgezogen und gestückelt
Oregano
Bohnenkraut
Basilikum

Die Bohnen zugedeckt in einem Siebeinsatz über Wasserdampf bissfest garen. Dann in einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin goldgelb braten. Paprika dazugeben, salzen und unter Rühren ein paar Minuten braten. Anschließend zugedeckt bei schwacher Hitze für ca. 5 Minuten dünsten.

Tomaten in die Pfanne geben, alles gut vermischen, Oregano und Thymian dazugeben und 10 Minuten einkochen lassen. Zum Schluss fein geschnittenes Basilikum dazugeben und je nach Gusto mit Pasta, Brot oder Gemüsebeilage zum Fleisch servieren.

Wieder einmal ein Rezept aus einem meiner Lieblingskochbüchlein "vegetarisch kochen - Gemüse und Pasta" von Elisabeth Fischer.



Dienstag, 5. Juli 2011

Nudel-Erbsen-Frittata


Brogele, Broggele oder Brockela, wenn ich das meinen Kindern sagen würde, wüssten sie nicht was gemeint ist. Meine Mutter hat immer urschwäbische Bezeichnungen verwendet. Kartoffeln waren Ebiere, Karotten "Gelbe Rieba", Erdbeeren "Breschtling" und Johannisbeeren "Träubla" und Brockela sind bei uns Erbsen. Oft habe ich mich schon gefragt, woher sich diese Namen ableiten. Zumindest für die Erbsen wäre die Erklärung wohl, dass man sie aus der Schale ausbrechen (brocken) muss.

Meine Mutter hat bis vor wenigen Jahren alles Gemüse für unseren Bedarf selbst angebaut. Es gab Radieschen, Kopfsalat, Spitzkohl, Blaukraut, Wirsing, Brokkoli, Kohlrabi, Busch- und Stangenbohnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Zucchini, Karotten, Erbsen, Erdbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen, Mirabellen, Äpfel, Birnen, ach einfach alles, was in unserem Klima gedieh. Abends saßen wir dann oft gemeinsam am Küchentisch und haben Bohnen gegipfelt oder Erbsen "ausgebrockelt". Außer ab und zu Bananen und Orangen im Winter wurde bei uns kein Obst oder Gemüse gekauft. Im Winter ernährte man sich von den Vorräten aus dem Sommer. Bis auf Rosenkohl (den kann ich immer noch nicht ausstehen) gibt es eigentlich kein Gemüse, das ich nicht mochte. Erbsen sind bis heute meine bevorzugten Lieblinge. Hier ein Rezept, das sich auch hervorragend zur Resteverwertung von gekochten Nudeln eignet.

Nudel-Erbsen-Frittata (2 Portionen):
gekochte Nudeln - ausreichend für 2 Personen
100 g Erbsen (TK)
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
eine Handvoll Zitronenmelisse
4 Eier
Schafskäse
Olivenöl
Pfeffer

Erbsen antauen lassen. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Zitronenmelisse grob hacken, Schafskäse würfeln.Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Die gekochten Nudeln dazugeben und kurz anbraten. Die angetrauten Erbsen ebenfalls in die Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eier in einer Schüssel verquirlen, ebenfalls würzen und zu den Nudeln gießen. Gehackte Zitronen-melisse und zerbröckelten Schafskäse darübergeben und im auf 180 °C vorgeheizten ca. 10 bis 12 Minuten stocken lassen.

Und weil das Ganze auch schnell geht, ist dies ein Beitrag für die Cucina rapida im Juli.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de