Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ein Menü gefällig?

Soll ich, soll ich nicht? Angesichts der aktuell geführten Diskussion unter den "alten Bloggerhasen" über den Sinn bzw. Unsinn von Events war ich jetzt etwas verunsichert.
Seit geraumer Zeit passiert in meiner Küche nichts erwähnenswertes, das wird sich auch nicht so schnell wieder ändern und deshalb packe ich doch die Gelegenheit beim Schopfe und stöbere in meinem Archiv.

HighFoodality Blog-Event Weihnachtsmenü 2011

Uwe von highfoodality wünscht sich ein Weihnachtsmenü. Da bin ich doch gerne dabei, auch wenn ich an Weihnachten kaum in der Küche stehen werde. Ich werde lediglich das Dessert zum Familienfest beitragen und hier wurde ein Tiramisu gewünscht. Dennoch hier mein Vorschlag für 4 Gänge:






Mittwoch, 13. Juli 2011

Grüne Bohnen, Paprika und Tomaten


Grüne Bohnen, in diesem Fall Buschbohnen, zählen zu meinen liebsten Gemüsen. Wobei, genau betrachtet habe ich fast nur Lieblingsgemüse. Dies hier ist ein wunderbar sommerliches Gericht, das sehr vielseitig kombiniert werden kann.Wir haben Penne rigate daruntergemischt und Parmesan darüber gehobelt. Ganz sicher schmeckt es aber auch hervorragend nur mit frischem Baguette oder Ciabatta, mir würde auch sehr gut Lamm, Rindersteak, Merguez oder Salsiccia dazu gefallen.

Für 4 Personen:
300 g grüne Bohnen, 3 cm lange Stücke
1 Zwiebel in dünne Scheiben geschnitten
3 1 Knoblauchzehe fein gehackt
2 gelbe Paprikaschoten (bei mir Spitzpaprika) kleingewürfelt
750 g Tomaten, abgezogen und gestückelt
Oregano
Bohnenkraut
Basilikum

Die Bohnen zugedeckt in einem Siebeinsatz über Wasserdampf bissfest garen. Dann in einer großen Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin goldgelb braten. Paprika dazugeben, salzen und unter Rühren ein paar Minuten braten. Anschließend zugedeckt bei schwacher Hitze für ca. 5 Minuten dünsten.

Tomaten in die Pfanne geben, alles gut vermischen, Oregano und Thymian dazugeben und 10 Minuten einkochen lassen. Zum Schluss fein geschnittenes Basilikum dazugeben und je nach Gusto mit Pasta, Brot oder Gemüsebeilage zum Fleisch servieren.

Wieder einmal ein Rezept aus einem meiner Lieblingskochbüchlein "vegetarisch kochen - Gemüse und Pasta" von Elisabeth Fischer.



Dienstag, 5. Juli 2011

Nudel-Erbsen-Frittata


Brogele, Broggele oder Brockela, wenn ich das meinen Kindern sagen würde, wüssten sie nicht was gemeint ist. Meine Mutter hat immer urschwäbische Bezeichnungen verwendet. Kartoffeln waren Ebiere, Karotten "Gelbe Rieba", Erdbeeren "Breschtling" und Johannisbeeren "Träubla" und Brockela sind bei uns Erbsen. Oft habe ich mich schon gefragt, woher sich diese Namen ableiten. Zumindest für die Erbsen wäre die Erklärung wohl, dass man sie aus der Schale ausbrechen (brocken) muss.

Meine Mutter hat bis vor wenigen Jahren alles Gemüse für unseren Bedarf selbst angebaut. Es gab Radieschen, Kopfsalat, Spitzkohl, Blaukraut, Wirsing, Brokkoli, Kohlrabi, Busch- und Stangenbohnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Zucchini, Karotten, Erbsen, Erdbeeren, Stachelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen, Mirabellen, Äpfel, Birnen, ach einfach alles, was in unserem Klima gedieh. Abends saßen wir dann oft gemeinsam am Küchentisch und haben Bohnen gegipfelt oder Erbsen "ausgebrockelt". Außer ab und zu Bananen und Orangen im Winter wurde bei uns kein Obst oder Gemüse gekauft. Im Winter ernährte man sich von den Vorräten aus dem Sommer. Bis auf Rosenkohl (den kann ich immer noch nicht ausstehen) gibt es eigentlich kein Gemüse, das ich nicht mochte. Erbsen sind bis heute meine bevorzugten Lieblinge. Hier ein Rezept, das sich auch hervorragend zur Resteverwertung von gekochten Nudeln eignet.

Nudel-Erbsen-Frittata (2 Portionen):
gekochte Nudeln - ausreichend für 2 Personen
100 g Erbsen (TK)
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
eine Handvoll Zitronenmelisse
4 Eier
Schafskäse
Olivenöl
Pfeffer

Erbsen antauen lassen. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Zitronenmelisse grob hacken, Schafskäse würfeln.Olivenöl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Die gekochten Nudeln dazugeben und kurz anbraten. Die angetrauten Erbsen ebenfalls in die Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eier in einer Schüssel verquirlen, ebenfalls würzen und zu den Nudeln gießen. Gehackte Zitronen-melisse und zerbröckelten Schafskäse darübergeben und im auf 180 °C vorgeheizten ca. 10 bis 12 Minuten stocken lassen.

Und weil das Ganze auch schnell geht, ist dies ein Beitrag für die Cucina rapida im Juli.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de

Montag, 27. Juni 2011

Aromatische Winzlinge


Vor vielleicht 3 Jahren habe ich sie zum ersten Mal entdeckt. Vor dem Haus im Schatten alter Sträucher haben es sich ein paar Walderdbeeren gemütlich gemacht. Zuerst waren es nur wenige Pflänzchen, aber von Jahr zu Jahr werden es mehr und inzwischen ist schon ein richtiger Teppich daraus geworden.

Sogar eine richtig kleine Ernte gab es in diesem Jahr. Ein Teil davon wanderte direkt in den Mund, ein anderer Teil darf in Alkohol baden und der Rest gesellte sich zu seinen größeren Geschwistern in die Eismaschine.



 Erdbeerlikör analog diesem Rezept



Erdbeereis:
200g Erdbeeren
50 ml Zitronenmelissen-Sirup
50g Zucker
10g Traubenzucker

Alle Zutaten pürieren, passieren und in der Eismaschine frieren.

Das Rezept für das Erdbeereis habe ich von Hundertachtziggrad, bei mir allerdings mit Zitronenmelissen-Sirup, weil ich keinen Holunderblüten-Sirup hatte. 

Das komplette Dessert von Toni habe ich übrigens an Pfingsten gemacht. Es war der Höhepunkt in meinem kleinen Menü. Ich kann es nur weiterempfehlen. Ein Dessert, das aus einfachen Zutaten besteht, die überall erhältlich sind, gut vorbereitet werden kann, unkompliziert in der Zubereitung ist und trotzdem richtig etwas hermacht. Vielen Dank, Toni!

Mittwoch, 1. Juni 2011

Schnittlauchbrot

Ellja fragt, ob heutzutage überhaupt noch jemand "jausnet". Aber sicher doch, und am liebsten, wenn es wie heute frisches Holzofenbrot aus dem "Backhäusle" gibt. Am liebsten ganz einfach mit Butter, Schnittlauch aus dem Garten und etwas Salz. Ach, und bei uns heißt es "Veschper".


Freitag, 27. Mai 2011

Salbeibrot


Ich habe eine neue Liebe. Dass mir das in meinem Leben noch einmal passieren könnte, hätte ich nicht gedacht. Keine Sorge, U. ist noch an meiner Seite. Nein es ist etwas ganz anderes.

Da war ich jahrelang der felsenfesten Überzeugung, dass Backen nichts für mich ist. Zwei, drei Standardrezepte für Kuchen haben es dann doch in mein Repertoire geschafft. Aber auf gar keinen Fall etwas mit Hefeteig, den kann ich nämlich nicht ausstehen, das ist ein Fiesling, mit dem stehe ich auf Kriegsfuß. Gebäck aus Hefeteig wird bei mir sowieso immer so knochenhart, dass man damit durchaus einen Wettbewerb im Backstein-Weitwurf veranstalten könnte.
Sollen die anderen doch glücklich sein mit ihren lockeren Hefezöpfen und luftigen Broten. Ich kann ja schließlich nicht alles können und der Bäcker will ja auch noch etwas verdienen. Und erst der Pizzabäcker aus dem Nachbarort freut sich, wenn ich bei ihm für die ganze Familie Pizza hole.

Vor einiger Zeit habe ich dann doch einen Versuch unternommen. Der Pizzateig von Christina war auch wunderbar gelungen, allerdings hat es für eine Bekehrung noch nicht gereicht.  Als nächstes kam dann die türkische Pizza von Steph, auch ganz toll und regelmäßig vor allem von den Kids gewünscht. Aber der Durchbruch kam mit den Pita-Broten und jetzt gibt es kein Halten mehr.

Salbeibrot
500 g Mehl
10 g Salz
1 Prise Zucker
1 Tütchen Trockenhefe
50 ml Öl
300 ml laufwarmes Wasser
15 Salbeiblätter
1 Pepperoni

Die Trockenhefe mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. Das Mehl mit dem Salz, den kleingeschnittenen Salbeiblättern und Pepperoni vermischen. Dann das Hefe-Wasser-Gemisch und Öl zufügen und alles gründlich zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Abgedeckt ca. 1/2 Stunde (kann auch eine Stunde sein) gehen lassen. Danach kurz durchkneten und zu einer dicken Rolle formen. Diese in 8 Teile schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in eine flache, mit Öl ausgepinselte Form setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 25 Minuten backen, anschließend auf dem Backofenboden in weiteren 5 Minuten fertigbacken.

Am besten schmeckt das Brot noch lauwarm.


Und wenn diese Liebe anhält, dann muss mein Bäcker mit drastischen Umsatzeinbußen rechnen.

Dienstag, 24. Mai 2011

Frühlingszwiebel-Triangoli

Heute muss ich Euch etwas gestehen. Eigentlich koche ich ja ganz gerne, aber ganz ehrlich, nicht immer ist es nur Hobby, sondern manchmal einfach nur Pflicht. Täglich will eine vierköpfige Familie kulinarisch verwöhnt werden. Das ist nicht immer ganz einfach, was die eine mag, lehnt der andere rundweg ab. Er isst gerne Fleisch, ich lieber Gemüse, der eine liebt Sahnesaucen, die anderen nur dunkle Bratensaucen usw.
Ja, und dann gibt es Tage, da habe ich überhaupt keine Lust, mir Gedanken zu machen, was auf den Tisch kommt. Unlängst war es wieder soweit und Schande über mich, ich habe mich dazu hinreißen lassen, eine Packung Fertig-Tortellini zu machen. Die Strafe folgte auf dem Fuß, während U. ganz zufrieden damit war, fand ich die Tortellini einfach nur ungenießbar, ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich zum letzten Mal etwas derart Schlechtes auf den Tisch gebracht habe.

Um Klassen besser waren dafür diese Triangoli:

 


Pastateig:
200 g Mehl
2 Eier
1/2 TL Salz
2 EL Olivenöl

Aus allen Zutaten einen  geschmeidigen nicht klebenden Nudelteig kneten und in Folie gewickelt ca. 60 Minuten ruhen lassen.

Füllung:
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Knoblauchzehe 
1/2 Bund Petersilie und Zitronenmelisse
200 g Frischkäse
1 Ei
60 g Parmesan (bei mir würziger Bergkäse), gerieben

Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden, Kräuter kalt abbrausen und hacken, Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein hacken. Butter in einer Pfanne aufschäumen und die Frühlingszwiebeln, Knoblauchzehe und Kräuter darin ca. 3 Minuten dünsten, salzen und pfeffern. Den Frischkäse mit dem Ei glattrühren,den Parmesan und die etwas abgekühlten Frühlingszwiebeln untermischen und nochmals kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Nudelteig möglichst dünn ausrollen und 8 cm große Quadrate ausschneiden. Auf jedes Quadrat etwas Füllung in die Mitte geben und zum Dreieck umklappen. Die Ränder mit einer Gabel festdrücken und in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten garen. Anschließend noch in heißer Butter mit Sonnenblumenkernen  und Basilikum kurz durchschwenken. Und für C. gab es noch seine heißgeliebte Käse-Sahne-Sauce dazu und alle waren zufrieden.

 

Und weil in der Füllung ganz viele Frühlingszwiebeln sind, ist dies mein Beitrag zum Kochevent vom Gärtnerblog im Monat Mai.


Und ich schwöre, dass es gefüllte Pasta nur noch hausgemacht gibt!

Mittwoch, 4. Mai 2011

Spargel-Morchel-Frikassee


Schon seit etlichen Wochen gibt es heimischen Spargel. Ich habe mich bislang zurückgehalten, denn die Preise waren zu Beginn der Saison doch recht hoch. Nun bin ich aber nicht mehr am Spargelhäuschen vorbeigekommen. Genauso wie der Spargel gehören auch die Morcheln ins Frühjahr. Leider gibt es bei uns keine frischen zu kaufen. Doch für dieses Gericht eignen sich auch sehr gut getrocknete. 

Zutaten (2 Portionen):
500 g Spargel
1 gute handvoll getrocknete Morcheln
1 Schalotte
Sahne
Butter
Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Muskat
Petersilie
1 Eigelb

Das Rezept für dieses Gericht stammt aus einem Sonderband der Zeitschrift essen&trinken aus dem Jahr 1982. "Das große Buch vom Kochen" nehme ich immer wieder gerne her, weil es neben schönen Rezepten auch sehr viele praktische Tipps liefert. Abweichend vom Ursprungsrezept habe ich jedoch den Spargel nicht gekocht sondern gedünstet.

Zunächst werden die Morcheln gut gespült und in lauwarmem Wasser für ca. 1 Stunde eingeweicht. Der Spargel wird geschält und in Stücke geschnitten. Die Schalen habe ich in Wasser gut ausgekocht und den Kochsud aufgefangen. Nun wird etwas Butter in einem gut schließenden Topf zerlassen, die gewürfelte Schalotte glasig gedünstet und die Spargelstücke dazugegeben, eine Prise Salz und Zucker kommen auch noch dazu. Den Spargel zugedeckt bei milder Hitze etwa 20 Minuten dünsten, nach 10 Minuten kommen die abgetropften Morcheln dazu. Kurz vor Ende der Garzeit mit etwas Spargelsud und Sahne aufgießen und kurz einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft, Muskat abschmecken und gehackte Petersilie zugeben. Das Eigelb mit etwas Sauce verrühren und das Frikassee damit legieren. Dazu gab es ein rosa gebratenes Kalbsrückensteak.

Achtung: Das Einweichwasser von den Morcheln nicht weggießen, sondern durch ein Tuch filtern und zum Beispiel wie hier weiterverwenden!

Ein kleiner Rest war noch übrig, den gab es heute für mich als Single-Essen. Und da im Rezept vorgeschlagen wird, das Frikassee mit hartgekochten Eiern zu garnieren, dachte ich mir, dass ein pochiertes Ei sicherlich auch hervorragend passen würde. Eine schöne vegetarische Alternative.

Mittwoch, 27. April 2011

Petersilienauflauf mit Fisch

 

Frühlingszeit ist Kräuterzeit. Zu den wohl populärsten Küchenkräutern zählt die Petersilie, kein anderes frisches Kraut wird in europäischen Küchen so häufig verwendet wie sie. Für ein kräftiges Aroma sollte man die glatte Petersilie verwenden, da sie viel geschmacksintensiver ist als ihre krause Verwandte. Die krause Petersilie ist allerdings robuster als die glatte, sie welkt nicht so schnell und ist deshalb als Garnitur gut geeignet. Möchte man z.B. in einer Sauce einen intensiven grünen Farbton, ohne dass der Petersiliengeschmack zu stark in den Vordergrund rückt, sollte man ebenfalls die krause Sorte verwenden.

Garten-Koch-Event April 2011: Petersilie 
[30.04.2011]


Der Gärtner-Blog sammelt im April Rezepte mit Petersilie, da bin ich doch gerne dabei. Dieser Auflauf mit Petersilie, Kartoffeln, Tomaten und Fisch ist zwar von den Zutaten als auch vom Aufwand her ein sehr unkompliziertes Gericht, schmeckt aber ausgesprochen lecker

Zutaten:
500 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
1 große Zwiebel, kleingewürfelt
1 Knoblauchzehe, kleingewürfelt
2 EL Olivenöl
500 g stückige Tomaten
500 g Fischfilet
Zitronensaft, Salz, Pfeffer
2 Bund glatte Petersilie
1/2 Bund krause Petersilie
1 Kugel Mozzarella

Die gewürfelten Kartoffeln in kochendem Salzwasser ca. 8 Minuten vorgaren. Die Zwiebeln und Knoblauchzehe im Öl bei mittlerer Hitze andünsten, das Tomatenpürree dazugeben und offen ca. 10 Minuten einkochen lassen. Das Fischfilet in Würfel schneiden und mit Salz und Zitronensaft würzen.  
Die glatte Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken und zu der Tomatensauce geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Tomatensauce und Kartoffelwürfel mischen und in eine Auflaufform geben. Fischwürfel und gewürfelten Mozzarella darauf verteilen. Den Auflauf dann im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 12 - 15 Minuten garen. Zum Schluss die krause Petersilie hacken und über den fertigen Auflauf geben.

(Quelle: Kochen mit Kräutern und Gewürzen, Sonderausgabe von essen&trinken)

Dienstag, 19. April 2011

Gebackener Fisch auf lauwarmem Gurken-Radieschen-Salat

 

Offen gestanden bin ich gar nicht so der große Gurkenfan und schon gar nicht zur jetzigen Jahreszeit. Meist kommen sie doch noch relativ wässrig und geschmacklos daher. Aber nachdem ich vor einiger Zeit meine Liebe zu geschmorten Gurken entdeckt habe, konnte ich mir diesen lauwarmen Salat recht gut vorstellen.

Zutaten:
4 Fischfilets (bei mir Kabeljau-Loins)
Salatgurke
Radieschen
1 Schalotte (fein gewürfelt)
Salatdressing aus Öl, Essig, Salz, Zucker, Senf, Pfeffer und Schnittlauchröllchen

Salatgurke schälen, halbieren, Kerne entfernen und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Radieschen putzen und achteln. 
Fischfilets waschen, trocken tupfen, salzen und pfeffern. In Mehl wenden und in heißer Butter von jeder Seite goldbraun braten. Parallel dazu in einer zweiten Pfanne die Schalotte und Gurken in heißem Öl glasig dünsten, Radieschen kurz mit durchschwenken. Gemüse mit dem Salatdressing und dem Fischfilet anrichten.

Und weil das ein wirkliches Blitzrezept ist, nehme ich damit am Dauerevent der Cucina rapida im April teil. 

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de





Mittwoch, 13. April 2011

Erbstücke

Im Gegensatz zu Christina wird man mich kaum auf Flohmärkten und dergleichen finden. Große Menschenansammlungen sind mir ein Greuel. Dennoch befinden sich in unserem Haushalt einige mehr oder weniger alte und mehr oder weniger benutzte Gegenstände, die mir ans Herz gewachsen sind.


Die Kaffeekanne ist leider ein Einzelstück. Im Sommer verwende ich sie gerne als Vase für bunte Wiesenblumen.

Kaffeemühlen alt und retro - die eine dient nur als Schmuckstück, die "neuere" verwende ich gerne zum Mahlen von Gewürzen.

Die Brotschneidemaschine ist täglich im Einsatz - die Teller mit dem Goldrand eher selten, da sie von Hand gespült werden müssen.




Der Springerlesmodel stammt - ebenso wie die Form unten - von U.'s  Oma und wurde von mir für die Herstellung von Croxetti zweckentfremdet,











Ich habe keine Ahnung für welchen Zweck Oma diese Form verwendet hat. Habt Ihr dazu Ideen?








Von meiner Mutter habe ich diesen Fleischwolf. Leider ist nur noch eine Scheibe vorhanden - aber ich bin zuversichtlich, dass ich Ersatz beschaffen kann.


Ebenfalls von meiner Mutter ist das Kiehnle Kochbuch von 1952. Eigentlich kann ich mich nicht erinnern, meine Mutter jemals dabei beobachtet zu haben, dass sie nach einem Rezept kocht. Den Gebrauchsspuren nach, muss sie jedoch zumindest in jungen Jahren, dieses Kochbuch sehr häufig benutzt haben.

Als wir vor bald 17 Jahren das Häuschen von Opa übernahmen, konnten wir uns nicht von dessen Esstisch und den 4 dazugehörigen Stühlen trennen. Mittlerweile dürfte dieses Mobiliar nahezu 80 Jahre alt sein.

 

Außerdem befinden sich noch in unserem Besitz eine alte Pfaff-Nähmaschine, eine Wanduhr aus der Gründerzeit, ein Auto Baujahr 1965, ein Wohnwagen Baujahr ? (auch so um den Dreh), ein Motorrad Baujahr 1975, Opas Kamera aus den 30er Jahren, Weingläser um 1920, Espressotassen aus den 50er Jahren usw. 

Ich liebe diese alten Dinge und würde keines hergeben wollen.

Montag, 21. März 2011

Kalbskotelett mit Röstzwiebelsud und Butter-Brösel-Blumenkohl

 

Für dieses Gericht bedarf es mit Ausnahme des Röstzwiebelsud keines großartigen Rezeptes. Für den Blumenkohl werden Semmelbrösel in schäumender Butter goldbraun gebraten und die gegarten Blumenkohlröschen (bei mir Rest vom Vortag) kurz mitgebraten, da braucht es kein weiteres Gewürz. 

Kalbskotelett wird liebevoll mit Öl einmassiert und in einer trockenen heißen Pfanne 
ca. 1 Minute von jeder Seite scharf angebraten und dann mit Salz und Pfeffer gewürzt. Anschließend setzt man Butterflocken auf die Koteletts und läßt sie zugedeckt abseits vom Herd noch 5 Minuten ziehen. 

Das Ganze wird dann mit dem Röstzwiebelsud serviert, den ich ich mir bei Hundertachtziggrad° mitgenommen habe und der auf jeden Fall in mein Standardrepertoire aufgenommen ist. 


Ein einfaches und schnelles Gericht, das allemal lecker schmeckt und damit mein Beitrag zur Cucina rapida im März ist:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von 
mankannsessen.de





Sonntag, 13. März 2011

Übelsetzungen (1)


Ob diese Neuzüchtung wohl von den als besonders sparsam geltenden Schotten stammt?

Aus: Übelsetzungen - Noch mehr Sprachpannen aus aller Welt 


 

Samstag, 12. März 2011

Die Mumien kommen

 

Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich zumindest nicht von der Hand weisen. Ganz so elegant wie Steph vom Kleinen Kuriositätenladen habe ich die Würstchen im Wickelrock zwar nicht hinbekommen. 

Aber in gebackenem Zustand sahen sie dann doch ganz manierlich aus und saulecker waren sie obendrein noch.


Ich behaupte ja immer von mir, dass ich nicht gerne backe. Bei näherer Betrachtung muss ich jedoch feststellen, dass es bei uns doch relativ häufig herzhafte Snacks aus dem Ofen gibt. 

Weitere Snacks von Steph, die es hier teilweise schon häufiger gab, von denen ich aber keine Bilder habe, kann ich Euch wärmstens empfehlen:

Tortilla-Fladen (wobei die in der Pfanne gemacht werden)







Dienstag, 8. März 2011

Feinheit für Angeber

"Angeberei ist doch etwas Herrliches. Ich geb's zu. Nichts ist so schön, als die halbe Wahrheit zu einem ganzen Erfolg zu machen. Nichts tut der gekränkten Seele so gut, wie die schlechte Quote zum intellektuellen Publikum zu erklären. Was haben wir nicht schon für tolle Sachen erlebt. Eine einzige Freude ist das: mein Leben. Und meine Küche ist, mit dem Muldenherd, schon ganz passabel. Das 90 cm breite Backrohr sieht auch gut aus. Ich kann auf meinem Wok-Brenner mit bis zu 5.000 Watt die Milch für den Kinderkakao heiß machen. Geht ganz schnell und auch Wasserkochen ist kein Problem. Gott sei Dank fragt mich kein Mensch, was meine Kinder von der angebrannten Milch und den immer zu weichen oder zu harten Eiern halten. Aber die angenehmste Form der Hochstapelei heißt: Parmesanchips"
 (aus: "richtig fressen" von Jürgen Tarrach und Klaus Ortner) 

Ich setze noch einen drauf und mache Parmesankörbchen. Dazu zeichne ich mithilfe eines Zirkels Kreise mit 14 cm Durchmesser (das passt perfekt auf das allseits bekannte Glas vom Elch) auf ein Backpapier. Das Backpapier lege ich auf ein Blech und bestreue die Kreise mit geriebenem Parmesan - nicht zu dünn aber auch nicht zu dick. Das Ganze backe ich dann im auf 180 °C vorgeheizten Ofen bis der Käse verlaufen ist und etwas Farbe bekommen hat.

Die Parmesanplätzchen nehme ich dann nacheinander einzeln mit einem Pfannenwender heraus und stülpe sie sofort über ein umgedrehtes Glas, das muss relativ zügig gehen, da der Käse sehr schnell wieder fest wird. 


Nach dem Abkühlen habe ich die Körbchen mit einer Mischung aus Kopf- und Feldsalat, karamelisierten Birnen und gerösteten Haselnussblättchen angerichtet. Obenauf kam noch ein Stück Räucherforelle. Perfekt als kleine Vorspeise oder Abendimbiss.


Weitere Verwendungsmöglichkeiten für Parmesankörbchen:

Donnerstag, 3. März 2011

Alle Jahre wieder ...

kommt zwar das Christuskind auf die Erde nieder, aber mit Weihnachten hat mein heutiger Beitrag nichts zu tun. Höchstens insofern, dass er auch etwas mit Geschenken zu tun hat. 

Jedes Jahr kurz vor meinem Geburtstag werde ich von meiner Familie gefragt, was ich mir denn so wünsche und wie ein kleines Kind schreibe ich dann eine Wunschliste. Nun denkt ihr sicher, wie langweilig, keine Überraschung. Da meine Lieben sich jedoch mit der Wunschliste immer erst kurz vor knapp beschäftigen, bekomme ich eigentlich fast nie was auf dem Zettel steht und so werde ich doch immer wieder überrascht. 





Unter anderem habe ich dieses
Kochbuch zum letzten Geburtstag
bekommen
Und weil Häppchen in Lindas Bistro mindestens ebenso beliebt sind wie Suppen, habe ich heute für Euch 

Pochierte Wachteleier auf Toast mit Tomaten-Tapenade

Für 12 Häppchen
12 Wachteleier
3 Scheiben Toastbrot (oder mehr je nach Größe der Häppchen)
2 EL Butter
1 Schuss Weißweinessig
1 getrocknete Softtomate zum Dekorieren, etwas Kresse
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 große Tomaten
10 getrocknete Softtomaten
2 EL Olivenöl
3 Zweige Thymian
1 Prise Zucker
2-3 Safranfäden
Meersalz, Pfeffer, Piment d'Espelette

Zuerst wird die Tapenade hergestellt. Dazu die Zwiebel und die Knoblauchzehe fein würfeln. Frische Tomaten häuten, entkernen und in Stücke schneiden sowie die Softtomaten in Streifen schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen und alles darin andünsten. Die Thymianzweige, 1 Prise Zucker und die Safranfäden dazugeben und das Ganze im geschlossenen Topf bei ganz kleiner Hitze etwa eine Stunde köcheln. Dann den Thymian herausfischen und die Tomaten-Tapenade gut pürieren. Mit Meersalz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken. Die Tapenade hält sich im Kühlschrank gut eine Woche.

Anschließend werden die Wachteleier pochiert. Dazu einen Liter Wasser mit 2 EL Weißweinessig im Topf zum Kochen bringen. Mit dem Schneebesen kräftig rühren, so dass sich ein Strudel bildet. Wachteleier vorsichtig hineingleiten lassen und ein bis zwei Minuten im Wasser ziehen lassen. Mit dem Schaumlöffel herausholen und die ausgefransten Ränder abschneiden. Frau Linster empfiehlt, nicht mehr als 6 Eier gleichzeitig zu pochieren, ich habe sie einzeln pochiert.

Dann etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Toastbrotscheiben darin von beiden Seiten anbraten. Mit einem runden Ausstecher jeweils 4 runde Taler ausstechen und mit der Tapenade bestreichen. Auf jeden Taler ein pochiertes Wachtelei setzen und mit der übrigen in Streifen geschnittenen Softtomate und etwas Kresse Radieschensprossen dekorieren.



Hier könnt Ihr sehen, dass das Eigelb noch flüssig ist.

Die Häppchen eignen sich für ein Fingerfoodbüfett,
als Gruß aus der Küche bei einem Menü
oder einfach wie bei uns als kleiner Imbiss.






Und weil dies bisher das erste und einzige Rezept aus dem Kochbuch "Einfach fantastisch" von Lea Linster ist, das ich nachgebaut habe, darf dieser Beitrag am Dauerevent DKduW von Foodfreak teilnehmen.

Montag, 28. Februar 2011

Hallo, haalloo ...

 ist hier überhaupt noch irgendwer. Ach, da ganz im hintersten Eck sehe ich noch ein paar Gäste, ansonsten ist es ja fast wie ausgestorben in Lindas Bistro. Na ja, ist ja auch verständlich, wenn schon seit Wochen nichts Neues mehr auf den Tisch kommt (bzw. in den Blog). 

Ich muss gestehen, dass mich eine gewisse Blogmüdigkeit erfasst hat, zudem musste ich die Krankheitsvertretung einer Kollegin übernehmen und andere persönliche Umstände erfordern derzeit mehr Aufmerksamkeit durch mich. Deshalb ist es hier relativ ruhig und wird eventuell auch in nächster Zeit so bleiben. 

Gutes Essen hat trotzdem weiterhin eine hohe Priorität und auch im Februar habe ich so einiges Neue ausprobiert. Vorab habe ich ein paar Bilder für Euch, Rezepte für das ein oder andere folgen.


Montag, 17. Januar 2011

Blutwurstpäckchen mit Feldsalat


Hier hatte ich schon einmal vom Leben auf dem Lande während meiner Kindheit berichtet. Nachdem meine Eltern Mitte der 60er Jahre ihre Viehwirtschaft aufgegeben hatten, wurde der Stall zu Garagen und der Heuboden und Getreidespeicher zu Wohnungen, die vermietet wurden, umgebaut. Der Hühnergarten musste einem Wäschetrockenplatz weichen. Nur im ehemaligen Hühnerhaus durfte noch ein paar Mal ein Ferkel Einzug halten. Dunkel kann ich mich noch erinnern, dass mein Bruder und ich abwechselnd mit der Fütterung beauftragt wurden. Wenn ich mich recht entsinne, haben wir oft kleine gekochte Kartoffeln, Kleie und etwas Wasser mit den Händen zu einem Brei zermatscht. Ich glaube Dioxin-Gefahr bestand damals keine. 

So gern ich das kleine Ferkel hatte, auf den Schlachttag haben wir uns alle immer gefreut. Was für ein befriedigendes Gefühl war es doch damals, wenn das zerlegte Fleisch, Schinkenwurst in Dosen, geräucherter Schinken, Grieben- und Leberwürste wieder vom Schlachter zu uns kamen, denn einen Einkauf in der Metzgerei konnten sich meine Eltern damals nur selten leisten. 

Besonders beliebt bei uns in der Familie war die Griebenwurst. Meine Mutter erklärte mir, dass die Bezeichnung für die Griebenwurst von den vielen Speckstücken in der Wurst komme, die ausgelassen als Grieben bezeichnet werden. Ob das stimmt, konnte ich nicht befriedigend recherchieren. Die frische Griebenwurst wurde gerne gekocht und zusammen mit Sauerkraut und Kartoffelbrei gegessen. Die getrocknete, geräucherte Version der Griebenwurst wird bei uns als Schwarzwurst bezeichnet und darf in einem schwäbischen Wurstsalat nicht fehlen. Ich habe sie heute nach einer Anregung aus der "Lust auf Genuss" (Ausgabe 4/2009) verwendet.

Zutaten:
Schwarzwurst bzw. geräucherte Blutwurst
Apfel
mehlig kochende Kartoffel (sehr groß)

Die Haut von der Wurst entfernen und die Wurst in Scheiben schneiden, Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden, Kartoffeln ebenfalls schälen, halbieren und von der Mitte her hauchdünne Scheiben schneiden. Diese auf die Breite der Schwarzwurst zuschneiden. Apfelstücken auf die Schwarzwurst legen, dann 1 Kartoffelscheibe darauf geben und unterschlagen. Eine zweite Kartoffelscheibe quer dazu auflegen, ebenfalls unterschlagen. Die Blutwurstpäckchen von allen Seiten in heißem Öl backen, bis die Kartoffeln gar sind.

Im Rezept steht, dass die Päckchen durch die Kartoffelstärke sehr gut zusammenhalten und mit der Schnittstelle zuerst gebacken werden sollen. Das hat bei mir überhaupt nicht funktioniert, bei dem Versuch die Kartoffelscheiben zusammenzuhalten, habe ich mir lediglich die Finger verbrannt. Ich habe dann die Schnittstellen mit Zahnstocker fixiert und die Päckchen erst auf allen anderen Seiten gebraten, dann die Zahnstocker entfernt und auf der Seite mit der Schnittstelle fertiggebraten. Das hat dann doch ganz zufriedenstellend geklappt. Beim nächsten Mal würde ich die Kartoffelscheiben kurz kochen, dann sind sie bestimmt leichter zu handhaben.

Dazu passt sehr gut Feldsalat mit einem Dressing nach Geschmack.






   

Freitag, 14. Januar 2011

Das erste Mal

Nein Ihr braucht Euch jetzt keine Sorgen machen, das ist alles ganz jugendfrei hier. Zwar hat es auch etwas mit Liebe zu tun, aber ich werde nicht von meiner ersten Begegnung mit dem anderen Geschlecht erzählen. 

Zum ersten Mal habe ich etwas gewonnen und es ist nicht nur ein Trostpreis, sondern eine richtige Auszeichnung. Jutta von der Lorbeerkrone mag mich und hat mir den LiebstenBlog-Award verliehen. Damit hätte ich im Leben nie gerechnet und freue mich sehr. 
Ich mag die Jutta auch und würde ihr den Award am liebsten wieder in die Hand drücken. Weil das aber so nicht vorgesehen ist, reiche ich die Auszeichnung weiter an:

Schnick Schnack Schnuck, die so viel Spaß mit ihrer Kochgruppe hat und trotz ihrem halbvegetarischen Mitesser nicht auf  fleischliche Genüsse verzichten mag.

me.la kocht, die wie ich am liebsten alltagstaugliche Rezepte vorstellt und das Kochen bei Oma, Mama und Tanten gelernt hat. Ein wirklich noch ganz junger Blog.

hundertachtziggrad°, die von Suse über Gottfried zu Toni auf humorvolle Weise Nord- und Süddeutschland verbinden. Sie verwöhnen uns mit feinen, raffinierten Gerichten und Menüs, die dennoch vor allem durch die praktischen Tipps recht gut nachkochbar sind.

Wenn Ihr die Auszeichnung weiterreichen wollt, nachfolgend die Regeln zum Verleihen dieses Awards:

“Dir wurde der Award verliehen und du möchtest ihn gerne weitergeben?

Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest und die Anleitung reinkopierst (= der Text, den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award Posts da lassen.

Danach überlegst du dir 3 – 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst und die Besitzer jeweils per Kommentarfunktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel dieser Aktion ist, weniger bekannte, gute Blogs an’s Licht zu bringen. Deswegen bitte ich euch keine Blogs zu posten, die ohnehin schon täglich 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger und Leute, die zwar schon eine Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.”