Nachkochen!

Posts mit dem Label Menü werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Menü werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Ein Menü gefällig?

Soll ich, soll ich nicht? Angesichts der aktuell geführten Diskussion unter den "alten Bloggerhasen" über den Sinn bzw. Unsinn von Events war ich jetzt etwas verunsichert.
Seit geraumer Zeit passiert in meiner Küche nichts erwähnenswertes, das wird sich auch nicht so schnell wieder ändern und deshalb packe ich doch die Gelegenheit beim Schopfe und stöbere in meinem Archiv.

HighFoodality Blog-Event Weihnachtsmenü 2011

Uwe von highfoodality wünscht sich ein Weihnachtsmenü. Da bin ich doch gerne dabei, auch wenn ich an Weihnachten kaum in der Küche stehen werde. Ich werde lediglich das Dessert zum Familienfest beitragen und hier wurde ein Tiramisu gewünscht. Dennoch hier mein Vorschlag für 4 Gänge:






Montag, 27. Juni 2011

Aromatische Winzlinge


Vor vielleicht 3 Jahren habe ich sie zum ersten Mal entdeckt. Vor dem Haus im Schatten alter Sträucher haben es sich ein paar Walderdbeeren gemütlich gemacht. Zuerst waren es nur wenige Pflänzchen, aber von Jahr zu Jahr werden es mehr und inzwischen ist schon ein richtiger Teppich daraus geworden.

Sogar eine richtig kleine Ernte gab es in diesem Jahr. Ein Teil davon wanderte direkt in den Mund, ein anderer Teil darf in Alkohol baden und der Rest gesellte sich zu seinen größeren Geschwistern in die Eismaschine.



 Erdbeerlikör analog diesem Rezept



Erdbeereis:
200g Erdbeeren
50 ml Zitronenmelissen-Sirup
50g Zucker
10g Traubenzucker

Alle Zutaten pürieren, passieren und in der Eismaschine frieren.

Das Rezept für das Erdbeereis habe ich von Hundertachtziggrad, bei mir allerdings mit Zitronenmelissen-Sirup, weil ich keinen Holunderblüten-Sirup hatte. 

Das komplette Dessert von Toni habe ich übrigens an Pfingsten gemacht. Es war der Höhepunkt in meinem kleinen Menü. Ich kann es nur weiterempfehlen. Ein Dessert, das aus einfachen Zutaten besteht, die überall erhältlich sind, gut vorbereitet werden kann, unkompliziert in der Zubereitung ist und trotzdem richtig etwas hermacht. Vielen Dank, Toni!

Dienstag, 8. März 2011

Feinheit für Angeber

"Angeberei ist doch etwas Herrliches. Ich geb's zu. Nichts ist so schön, als die halbe Wahrheit zu einem ganzen Erfolg zu machen. Nichts tut der gekränkten Seele so gut, wie die schlechte Quote zum intellektuellen Publikum zu erklären. Was haben wir nicht schon für tolle Sachen erlebt. Eine einzige Freude ist das: mein Leben. Und meine Küche ist, mit dem Muldenherd, schon ganz passabel. Das 90 cm breite Backrohr sieht auch gut aus. Ich kann auf meinem Wok-Brenner mit bis zu 5.000 Watt die Milch für den Kinderkakao heiß machen. Geht ganz schnell und auch Wasserkochen ist kein Problem. Gott sei Dank fragt mich kein Mensch, was meine Kinder von der angebrannten Milch und den immer zu weichen oder zu harten Eiern halten. Aber die angenehmste Form der Hochstapelei heißt: Parmesanchips"
 (aus: "richtig fressen" von Jürgen Tarrach und Klaus Ortner) 

Ich setze noch einen drauf und mache Parmesankörbchen. Dazu zeichne ich mithilfe eines Zirkels Kreise mit 14 cm Durchmesser (das passt perfekt auf das allseits bekannte Glas vom Elch) auf ein Backpapier. Das Backpapier lege ich auf ein Blech und bestreue die Kreise mit geriebenem Parmesan - nicht zu dünn aber auch nicht zu dick. Das Ganze backe ich dann im auf 180 °C vorgeheizten Ofen bis der Käse verlaufen ist und etwas Farbe bekommen hat.

Die Parmesanplätzchen nehme ich dann nacheinander einzeln mit einem Pfannenwender heraus und stülpe sie sofort über ein umgedrehtes Glas, das muss relativ zügig gehen, da der Käse sehr schnell wieder fest wird. 


Nach dem Abkühlen habe ich die Körbchen mit einer Mischung aus Kopf- und Feldsalat, karamelisierten Birnen und gerösteten Haselnussblättchen angerichtet. Obenauf kam noch ein Stück Räucherforelle. Perfekt als kleine Vorspeise oder Abendimbiss.


Weitere Verwendungsmöglichkeiten für Parmesankörbchen:

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Kochabend in der Volkshochschule - 3 Gänge

Der Robert der macht ja Kochkurse am laufenden Band - und richtig tolle dazu. Das könnt ihr hier, hier, hier und hier nachlesen und das ist bestimmt nur ein kleiner Teil. Ich dagegen habe außer dem Kochunterricht an der Schule, den gab es zu meiner Zeit tatsächlich noch, lediglich mehr als dürftige Anleitungen von meiner Mutter erhalten. Und da ja jeder mal klein anfängt, habe ich mich für einen Kochabend - Kurs möchte ich das nicht nennen - an der örtlichen Volkshochschule angemeldet. Thema des Abends war "Kulínarische Festtagsfreuden", ein unkompliziertes Menü sollte gekocht werden.

Wenn ich mir die Menüs von Toni und Suse (für mich die ungekrönten Menüköniginnen) vom 180°-Team und ihrer männlichen Verstärkung Gottfried anschaue, dann geniere ich mich fast ein wenig, das was ich gekocht habe als ein Menü zu bezeichnen.
Aber vorstellen tue ich es Euch trotzdem, vielleicht ist ja für den ein oder anderen etwas dabei.









Und mit einem meiner Lieblingsweihnachtslieder verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien. Ich wünsche Euch allen friedvolle Festtage und einen guten Start ins Neue Jahr.




Weihnachtliches Schwarzwälder Trifle


Der Abschluss des weihnachtlichen Menüs der Volkshochschule war dieses Trifle. Der Gang, der bei meiner Familie am wenigsten ankam, dem einen war es zu süß und dem anderen sind die Kirschen "nicht so sein Ding". Allerdings sind meine Lieben kein Maßstab, denn mit Süßem haben wir alle nicht so viel am Hut. 

Zutaten:
150 g Lebkuchen ohne Obladen
3 EL Orangenlikör
1 großes Glas Schattenmorellen
2 Blatt Gelatine
2 EL bruaner Zucker
200 ml roter Saft (von den Kirschen)
2 EL Kirschwasser
1 Stück Vanilleschote
200 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
40 g Schokolade (70 % Kakaoanteil)

Lebkuchen in kleine Würfel schneiden und mit dem Orangenlikör oder ersatzweise Orangensaft marinieren.
Die Kirschen abgießen, abtropfen lassen und den Saft dabei auffangen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 
Zucker in einem Kochtopf karamelisieren, mit dem Saft ablöschen. Der Karamell erstarrt zuerst, löst sich aber beim erhitzen in der Flüssigkeit. Aufgeschlitzte Vanilleschote zugeben und 10 Minuten ziehen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Vanilleschote entfernen, das Mark ausschaben und in die Flüssigkeit geben. Kirschwasser zugeben und die aufgedrückte Gelatine unter rühren auflösen. Kirschen zugeben und zum Gelieren kalt stellen.

Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Schokolade reiben und unter die Sahne ziehen. Sobald die Kirschen leicht geliert sind, zuerst die Lebkuchen, dann die Kirschen und abschließend die Sahne in Dessertgläser schichten. 

Kalbssteak in Morchelrahm mit Petersilieknöpfle


Das Hauptgericht des Kochabends war für uns ein feines Sonntagessen, wobei mir der Morchelrahm so gut geschmeckt hat, dass ich ihn auch nur mit Pasta sehr fein finden würde. 

Kalbsteak in Morchelrahm:
10 - 15 g getrocknete Morcheln
ca. 200 ml Wasser
2 - 3 Frühlingszwiebeln oder Schalotten
4 - 6 Kalbrückensteaks
1 Schnapsglas Weinbrand
1/8 l Weißwein
200 g Sahne
Salz, Peffer, brauner Zucker

Die Morcheln gut waschen und mindestens 2 Stunden einweichen. Abtropfen lassen, Flüssigkeit dabei auffangen und diese filtern. Frühlingszwiebel und/oder Schalotten klein schneiden.
Die Steaks mit Salz und Pfeffer würzen und in heißem Fett von beiden Seiten kurz anbraten. Morcheln und Zwiebel zugeben und mitbraten. Mit Weinbrand übergießen und flambieren. Mit dem Morchelsud, Wein und Sahne ablöschen, das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Sauce aufkochen lassen und einreduzieren. Mit Salz, Pfeffer und braunem Zucker abschmecken. Fleisch noch ganz kurz in der Sauce ziehen lassen. 

Petersilieknöpfle:
Petersilie
Wasser
250 g Mehl
1 EL Grieß
1 TL Salz
3-4 Eier

Petersilie hacken und mit etwas Wasser sehr fein pürieren. Alle Zutaten zu einem nicht zu festen Spätzleteig verarbeiten. Mit dem Spätzlehobel Knöpfle in kochendes Salzwasser hobeln. Sobald die Knöpfle an der Oberfläche schwimmen mit einer Schaumkelle herausnehmen und in Salzwasser schwenken.

Morchelrahm, Petersilieknöpfle und Kalbsteak auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Lachs-Spinatröllchen


Das Rezept für die Lachs-Spinatröllchen haben wir an der Volkshochschule als Vorspeise gekocht und es war locker ausreichend für 10 Personen. Ich habe es zuhause als Abend-Imbiss gemacht und wir haben 2 Tage daran gegessen. Mir würden die Röllchen auch gut auf einem Fingerfood-Buffet gefallen.

Zutaten:
3 Eier
150 g gehackter TK-Spinat, gut abgetropft
150 g geriebener Käse
Pfeffer, Salz und Muskatnuss
180 g Frischkäse
1 EL Meerrettich
200 g Räucherlachs

Eier gut verrühren und mit dem Spinat und Käse mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Ein Backblech mit Backpapier belegen und einölen. Die Masse auf das Blech ca. 1/2 cm dick und etwa im A4-Format aufstreichen. Im auf 200° vorgeheizten Ofen in ca. 10 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist.
Den Frischkäse mit dem Meerrettich verrühren und auf die noch warme Platte streichen, mit Lachsscheiben belegen und mithilfe des Backpapiers zu einer festen Rolle formen. In Frischhaltefolie packen und mindestens 3 - 4 Stunden am besten über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

Zum Anrichten die Rolle in Scheiben schneiden und eventuell mit Salat und Toastbrot oder Pumpernickel servieren.

Montag, 11. Oktober 2010

Birnen-Sellerie-Schaumsuppe mit Geflügelleber

Garten-Koch-Event Oktober 2010: Birnen
[31. Oktober 2010]

Der Gartenblog wünscht sich für den Monat Oktober Rezepte mit Birnen. Für mich eine gute Gelegenheit, endlich mal ein Süppchen zu kochen, das schon über ein Jahr in meinem Hinterkopf gespeichert ist. Es stammt aus der "Lust auf Genuss - Slowfood" - Ausgabe 4/2009.

Zutaten für 4 Portionen:
1 Zwiebel
500 g Knollensellerie
2 Birnen
Butterschmalz
50 ml Weißwein
500 ml Brühe
300 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
150 g Geflügelleber
50 g Butter
2 EL roter Portwein
Saft von 1/2 Zitrone

Zwiebel, Sellerie und Birnen jeweils schälen und in Würfel schneiden. Anschließend in Butterschmalz andünsten, mit dem Wein ablöschen, mit Brühe aufgießen und gar kochen. Sahne zufügen und fein pürieren. Wer es ganz fein mag, kann die Suppe durch ein Sieb passieren, ich habe darauf verzichtet. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Leber putzen, abbrausen und trockentupfen und in der Pfanne in schäumender Butter anbraten, salzen, pfeffern, mit PortRotwein ablöschen und warm stellen.

Übrige Birne schälen, in Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Birnenwürfel auf tiefe Teller verteilen, die Suppe nochmals mit dem Pürierstab aufschäumen und mit der in Scheiben geschnittenen Leber auf den Birnenstücken anrichten.

Die süß-pikante Note der Suppe hat mir gut gefallen, die Birnenstückchen haben zusätzlich noch für etwas mehr "Biss" gesorgt. Eine kleine Portion der Suppe in einem mehrgängigen Menü kann ich mir sehr gut vorstellen.



Hier noch ein weiteres pikantes Rezept mit Birnen.

Montag, 24. Mai 2010

Holunderblüten - zu schade nur für Sirup!



Heute habe ich in der Mottenkiste gekramt und dabei dieses Süppchen gefunden, das ich bereits letztes Jahr gekocht habe. Die Zeitschrift "Meine Familie & Ich" (Ausgabe 6/2003) lieferte mir die Anregung dafür. Die Möhrensuppe wird dort mit ausgebackenen Holunderblüten serviert. Ich habe die Suppe mit einem Spieß aus Garnelen im Holunderblütenmantel kombiniert. Das Rezept dafür ist ebenfalls aus dieser Zeitschrift.

Möhrensuppe (4 Portionen):

400 g Möhren
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer
2 säuerliche Äpfel
1 EL Butter
1/2 TL Zimt
500 ml Gemüsebrühe
150 ml Orangensaft
2-3 EL Holunderblütensirup
150 g Crème fraiche

Salz, Pfeffer

Möhren putzen, schälen und grob zerteilen. Zwiebeln und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Ingwer schälen, fein reiben. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden.

Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Ingwer und Zimt zugeben und kurz mitdünsten. Möhren und Äpfel zugeben, Brühe und Orangensaft angießen und ca. 15 Minuten dünsten. Suppe pürieren, mit Sirup, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluß die Crème fraiche einrühren und die Suppe mit den Garnelenspießen anrichten.

Garnelenspieße (4 Portionen):
12 rohe küchenfertige Garnelen
10 Holunderblütendolden
2 Eier
6 EL Mehl
2 EL Milch
Salz, Pfeffer

Die Holunderblüten vorsichtig von den Dolden zupfen. Eier mit Mehl und Milch zu einem glatten Teig verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Garnelen waschen, trockentupfen und jeweils 3 Stück auf einen kleinen Spieß stecken. Garnelenspieß erst in den Teig tauchen und dann in den Holunderblüten wälzen. In heißem Öl goldgelb ausbacken.

Bei uns gab es die Suppe als leichtes Abendessen. Mir war sie eine Spur zu süßlich und würde mir deshalb in einer kleinen Portion mit vielleicht nur einer Garnele als Vorspeise in einem Menü wesentlich besser gefallen.

Mittwoch, 3. März 2010

Mein Low-Budget-Menü

Blog-Event-LIV: Ein 3-Gang-Menü für unter 9,99 Euro pro Person?! (Einsendeschluss 15. März 2010)

Jetzt hat es mich also auch erwischt, das Event-Kochen. 1x Umrühren hat dazu aufgerufen, ein 3-Gänge-Menü für weniger als 10 € pro Person zu kochen. Die Idee hat mich sofort begeistert. Selten koche ich 3 Gänge, entweder es gibt eine Suppe vor dem Hauptgericht oder ein Dessert danach. Wenn ich für Freunde koche, dann sind es meistens 5 Gänge und dann darf es auch gerne etwas teurer sein. Deshalb wusste ich spontan nicht, ob es einfach oder schwierig ist, mit diesem Budget auszukommen, wenn es auch noch frisch und gesund sein soll.

Dieser 3-Gänger ist bei mir herausgekommen:


Feldsalat mit gebratenen Pilzen und paniertem Schafskäse



Schweinebraten mit Kartoffel-Möhren-Stampf



Espressomousse mit Orangensirup



Zutaten für die Vorspeise:
200 g Feldsalat (3,00 €)

4 große Steinchampignons (0,69 €)
150 g Schafskäse (2,23 €
)
1 Ei (0,21 €
)
50 g gem. Haselnüsse (0,42 €
)
Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Butter (geschätzt 0,50 €)

Summe Vorspeise: 7,05 €

Den Feldsalat putzen, waschen und trockenschleudern. Die Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in etwas Butter anbraten. Den Schafskäse in nicht zu kleine Würfel schneiden, zuerst in verquirltem Ei wenden und anschließend mit den gemahlenen Haselnüssen panieren. Ebenfalls in etwas Butter braten, bis sie leicht Farbe genommen haben. Aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer (eventuell Kräuter) eine Vinaigrette bereiten und den Feldsalat damit marinieren. Den Feldsalat mit den Pilzen und Käsewürfeln anrichten.

Zutaten für das Hauptgericht:
750 g Schweinebraten aus der Nuss (9,06 €)

ein paar Fleischknochen (hat mir der Metzger so gegeben)

1 Bund Suppengrün (1,49 €)

600 g Kartoffeln (0,60 €)

500 g Karotten (0,65 €)

2 EL Butter (geschätzt 0,20 €)

Salz, Pfeffer, Muskat, Öl, Tomatenmark (geschätzt 0,50 €)


Summe Hauptgericht: 12,50 €

Den Schweinebraten gut mit Pfeffer und Salz einreiben und mit den Knochen in einem Bräter in heißem Fett rundherum braun anbraten. Anschließend das grob gewürfelte Suppengrün (bestehend aus Sellerie, Lauch, Karotte und Zwiebel) zugeben, mit Wasser aufgießen und kurz den Bratensatz loskochen. Dann im 160 °C heißen Ofen bis zur gewünschten Kerntemperatur fertiggaren. Braten herausnehmen und etwas ruhen lassen. Die Bratenflüssigkeit durch ein Sieb passieren und in einem Topf einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Tomatenmark abschmecken.
Für die Beilage Kartoffeln und Karotten waschen, schälen und würfeln. In Salzwasser ca. 15 - 20 Minuten weichkochen, abgießen und mit Butter stückig zerstampfen. Mit Pfeffer und Muskat abschmecken. Ich habe noch etwas feingeschnittenen Salbei von der Fensterbank untergemischt.

Zutaten für das Dessert:
4 EL Espresso (0,50 € geschätzt)

2 Blatt weiße Gelatine (0,23 €)

75 g Vollmilchjoghurt (0,15 €)

200 g Schlagsahne (0,80 €)

2 unbehandelte Orangen (1,45 €)

1 1/2 EL Puderzucker und 1 EL Zucker (0,10 € geschätzt)


Summe Dessert: 3,23 €


Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Joghurt mit Espresso und ca. 1 1/2 EL Puderzucker verrühren. Gelatine ausdrücken und bei geringer Hitze auflösen. 2 EL Creme einrühren, dann mit übriger Creme mischen. Schlagsahne steif schlagen und unterheben. Mindestens 3 Stunden kaltstellen.
Den Saft von 2 Orangen und der Schale von einer Orange mit dem Zucker sirupartig einkochen und abkühlen lassen. Mit einem Löffel von der Creme Nocken abstechen und mit dem Sirup servieren. Da die Orangen sehr groß und saftig waren, habe ich lediglich den Saft von 1 1/2 Orangen genommen und die restliche Hälfte filetiert. Von einer Tafel Schokolade, die angebrochen herumliegt, habe ich noch ein paar Späne über die Nocken gegeben.

Alternativ könnte man das Dessert in Gläsern erkalten lassen und vielleicht nur mit Kakaopulver bestreuen oder mit einem Tupfer Sahne garnieren. Dann könnte man sich die Orangen sparen und es wäre noch günstiger.


Insgesamt habe ich für dieses Menü 22,78 € ausgegeben, pro Person also rund 5,70 €.


Eingekauft habe ich Kartoffeln, Eier und Feldsalat beim Landwirt vor Ort, das Fleisch stammt ebenfalls vom örtlichen Metzger. Alle anderen Lebensmittel kaufe ich in unserem Edeka-Aktiv-Markt. Ich habe gute Markenprodukte gekauft, allerdings auch auf Angebote geachtet.