Nachkochen!

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Montag, 27. Juni 2011

Aromatische Winzlinge


Vor vielleicht 3 Jahren habe ich sie zum ersten Mal entdeckt. Vor dem Haus im Schatten alter Sträucher haben es sich ein paar Walderdbeeren gemütlich gemacht. Zuerst waren es nur wenige Pflänzchen, aber von Jahr zu Jahr werden es mehr und inzwischen ist schon ein richtiger Teppich daraus geworden.

Sogar eine richtig kleine Ernte gab es in diesem Jahr. Ein Teil davon wanderte direkt in den Mund, ein anderer Teil darf in Alkohol baden und der Rest gesellte sich zu seinen größeren Geschwistern in die Eismaschine.



 Erdbeerlikör analog diesem Rezept



Erdbeereis:
200g Erdbeeren
50 ml Zitronenmelissen-Sirup
50g Zucker
10g Traubenzucker

Alle Zutaten pürieren, passieren und in der Eismaschine frieren.

Das Rezept für das Erdbeereis habe ich von Hundertachtziggrad, bei mir allerdings mit Zitronenmelissen-Sirup, weil ich keinen Holunderblüten-Sirup hatte. 

Das komplette Dessert von Toni habe ich übrigens an Pfingsten gemacht. Es war der Höhepunkt in meinem kleinen Menü. Ich kann es nur weiterempfehlen. Ein Dessert, das aus einfachen Zutaten besteht, die überall erhältlich sind, gut vorbereitet werden kann, unkompliziert in der Zubereitung ist und trotzdem richtig etwas hermacht. Vielen Dank, Toni!

Samstag, 12. März 2011

Die Mumien kommen

 

Eine gewisse Ähnlichkeit lässt sich zumindest nicht von der Hand weisen. Ganz so elegant wie Steph vom Kleinen Kuriositätenladen habe ich die Würstchen im Wickelrock zwar nicht hinbekommen. 

Aber in gebackenem Zustand sahen sie dann doch ganz manierlich aus und saulecker waren sie obendrein noch.


Ich behaupte ja immer von mir, dass ich nicht gerne backe. Bei näherer Betrachtung muss ich jedoch feststellen, dass es bei uns doch relativ häufig herzhafte Snacks aus dem Ofen gibt. 

Weitere Snacks von Steph, die es hier teilweise schon häufiger gab, von denen ich aber keine Bilder habe, kann ich Euch wärmstens empfehlen:

Tortilla-Fladen (wobei die in der Pfanne gemacht werden)







Dienstag, 16. November 2010

Dörrgemüserisotto - nachgekocht



Manchmal springt mich ein Rezept direkt an und ich möchte es unbedingt nachkochen. So ging es mir auch mit dem Dörrgemüserisotto von Robert. Allein die getrockneten Auberginen haben mich bisher daran gehindert. Der Zufall kam mir zu Hilfe, während einer Mittagspause entdeckte ich in einem Supermarkt, in den ich sonst nie gehe, ein Päckchen Dörrauberginen. Die mussten natürlich sofort mit und heute wurde der Risotto gekocht. 

Das Rezept findet ihr hier. Lediglich den Alkohol musste ich weglassen, weil außer Bier nichts im Hause war.

Was soll ich Euch sagen, wir waren mehr als angetan. Wie köstlich muss es erst mit Marsala, Wein und Grappa schmecken! Und eine Entdeckung habe ich für mich gemacht - die getrockneten Auberginen schmecken mir sogar besser als die frischen.

Freitag, 27. August 2010

Linguine mit Parmesancreme und Trüffel

Über Trüffel habe ich mir in der Vergangenheit wenig Gedanken gemacht. Natürlich habe ich hin und wieder von dem unvergleichlichen Aroma gelesen, das vor allem der weiße Trüffel haben soll, aber auch von den astronomischen Preisen, die für Trüffel bezahlt werden müssen. Mit war klar, dass mein Geldbeutel für solchen Luxus zu klein ist. 

Nun kam ich jedoch ganz unverhofft zu so einem Exemplar. Im Urlaub im Piemont haben wir ein paar Mal in einem Restaurant gegessen, das von einem leidenschaftlichen Jäger und Trüffelsammler geführt wird. Hervorragend hat uns das Carne cruda mit Trüffeln geschmeckt. Offensichtlich waren wir besonders nette Gäste, denn zum Abschied bekamen wir noch einen schwarzen Trüffel geschenkt.


Zuhause suchte ich dann zuallererst auf einem meiner Lieblingsblogs nach einem Rezept. Und tatsächlich wurde ich bei Robert von lamiacucina auch gleich fündig. Hier geht es zum Rezept von Robert, statt Bavette gab es bei mir Linguine und mein Trüffel war nicht weiß, sondern schwarz. Dafür musste ich allerdings auch nicht mein Konto plündern, keinen Konsumentenkredit aufnehmen und auch nicht das Familiensilber ins Pfandhaus bringen.

(mal wieder unscharf)

Donnerstag, 3. Juni 2010

Spargel-Lachs-Lasagne - nachgekocht



Spargel und Lachs sollte es geben. Spargel, weil dieser im Gemüsefach dringend auf seine Verwertung wartete und Lachs, weil noch ein Stück im Gefrierschrank war und Fisch bei uns sowieso oft zu kurz kommt. Aber wie zubereiten? Einige Überlegungen angestellt, alle wieder verworfen und schließlich nach einigem Stöbern in diversen Blogs auf ein geniales Rezept gestoßen. 


Bei mipi von Man kann's essen! findet ihr die Spargel-Lachs-Lasagne. Zwei winzige Abweichungen gibt es. In die Sauce habe ich noch etwas Siebengewürz gerührt. Das Siebengewürz ist eine Paste aus sieben verschiedenen Gemüsesorten und Salz, das mein Gemüse- und Obsthändler selbst herstellt. Die Dosentomaten waren zu meiner Überraschung Kirschtomaten, da hatte ich beim Einkauf mal wieder nicht richtig geschaut. Ich fand sie hier allerdings auch optisch richtig toll.


Mipi schreibt, dass die Lasagne zum Niederknien ist, das kann ich nur bestätigen.

Montag, 26. April 2010

"Fleischküchle" auf römische Art


Jutta Lorbeerkrone bringt uns auf ihrem Blog Die Lorbeerkrone die italienische bzw. römische Küche nahe. Eine traditionelle, einfache Küche, mit der ich bisher in dieser Form nur einmal in Berührung kam.

Vor etlichen Jahren waren wir mit einem Freund für eine Woche in einem kleinen Bergdorf in der Nähe von Bergamo. Dieser Freund war bestens mit dem Bürgermeister des Dorfes bekannt und dessen Mutter und Schwester führten widerum das einzige Restaurant im Ort. Wir waren dort jeden Abend zum Essen. Es gab keine Speisekarte, sondern ein täglich wechselndes Menü, das immer aus 4 Gängen bestand. Es waren einfache aber wunderbar schmeckende Speisen.


An diese Zeit erinnern mich die Gerichte, die uns Jutta präsentiert, Speisen die mit wenig Zutaten auskommen und kein großes Schnickschnack nötig haben, das gefällt mir. Ihre Polpette di Tonno habe ich vor einigen Tagen als Pausensnack für Schule und Büro zubereitet. Ich kann es Euch wärmstens empfehlen. Hier findet Ihr das Rezept. Als einzige winzige Abweichung habe ich noch eine Schalotte klein gewürfelt und mit der Petersilie angedünstet.

Montag, 29. März 2010

Tolle Rolle - nachgekocht

Robert von lamiacucina hat uns vor einiger Zeit mit "Farsu Magru" einem sizilanischen Rollbraten verwöhnt. Sofort wusste ich, dass der auf jeden Fall nachgekocht wird. Nachdem Christina von New Kitch On The Blog eine weitere Vorlage geliefert hat, war es bei mir gestern so weit. Das Rezept könnt ihr hier finden. Ich habe lediglich auf den Provolone verzichtet und die Salsicce durch rohe Schweinsbratwürste ersetzt. Bei uns gab es Hörnchennudeln dazu.

Die Mengenangaben sind für 8 Personen, da wir nur zu viert gegessen haben, blieb etwas mehr als die Hälfte übrig. Die werde ich jetzt in Scheiben geschnitten portionsweise einfrieren. Wenn einmal nicht so viel Zeit zum Kochen ist, kann ich so auf einen Vorrat zurückgreifen.


Unser Fazit: So einen leckeren Sonntagsbraten hatten wir schon lange nicht mehr.


Mittwoch, 24. Februar 2010

Senfrisotto - nachgekocht


Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei.
Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops zu Brei.
Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab und
setzten drauf den Leichenstein auf dem geschrieben stand:

Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei.
Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops zu Brei.
Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab und
setzten drauf den Leichenstein auf dem geschrieben stand:

Ein Mops kam in die Küche und stahl dem Koch ein Ei.
Da nahm der Koch den Löffel und schlug den Mops zu Brei.
Da kamen viele Möpse und gruben ihm ein Grab und
setzten drauf den Leichenstein auf dem geschrieben stand:

usw. und so fort

So ähnlich geht es mir mit den Kochblogs. Das hört nie auf, von einem klicke ich auf den nächsten und finde immer wieder tolle Rezepte, die ich unbedingt nachkochen möchte.

Einer davon ist der Kleine Kuriositätenladen. Dort hat es mir das Senfrisotto angetan. Gestern habe ich es nachgekocht und kann es nur weiterempfehlen. Das Rezept findet ihr, wenn ihr hier klickt. Bei mir gab es noch Nürnberger Rostbratwürstle dazu. Ich finde, das hat prima gepasst.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Gefüllte Nudeln - wer hat die flutschigsten?

Arthurs Tochter hat uns vor ein paar Tagen eine kleine Grammatik-Lektion erteilt. Nebenbei hat sie auch noch gekocht. Ich habe festgestellt, dass ich mir oft vornehme ein Rezept nachzukochen, es dann aber wieder vergesse. Deshalb habe ich gar nicht lange gewartet und bin gleich zur Tat geschritten. Am Rezept habe ich keine Änderungen vorgenommen. Lediglich Piment d´Espelette hatte ich nicht. Ich muss mich mal schlau machen, wo ich die nicht handelsüblichen Gewürze herbekomme.

Lecker hat es geschmeckt, ich habe leider ein wenig zu sparsam gewürzt - ein kleines Problem von mir. Das Rezept findet ihr hier

Montag, 23. November 2009

Wirsingeintopf mit Chorizo und Kichererbsen - nachgekocht


Der Herr des Hauses liebt Eintöpfe, vor allem wenn er spät abends nach Hause kommt. Ich freue mich über jede neue Eintopfidee. Vielen Dank deshalb an Arthurs Tochter, die vor einigen Tagen einen Wirsingeintopf gekocht hat, der mir sehr zugesagt hat.

Ich habe ihn mit ein paar kleinen Abwandlungen nachgekocht. Weil die spanische Paprikawurst im Kühlschrank vom Hausherrn äußerst kritisch beäugt wurde, und von ihm die Frage aufkam, wer in aller Welt so etwas bei uns isst, habe ich sie in relativ kleine Würfel geschnitten (damit sie nicht gleich so ins Auge springt).

Die Chorizowürfel und feingehackten Knoblauch habe ich in etwas Öl leicht angebraten, dann kam der kleingeschnittene Wirsing dazu und wurde kurz mitgedämpft. Das Ganze wurde mit Gemüsebrühe abgelöscht (Sherry ist bei uns selten im Haus).

Um den Eintopf für den hungrigen Mann etwas sättigender zu machen, habe ich noch sehr kleine Kartoffelwürfel mitgekocht. Im Gegensatz zu Arthurs Tochter habe ich keine getrockneten Tomaten verwendet, sondern gut abgetropfte Dosentomaten, die ich in kleine Stücke geschnitten habe. Sie kamen ganz zum Schluß mit den Kichererbsen in den Eintopf.

Da ich persönlich es eher mild mag, musste hier gar nicht mehr viel abgeschmeckt werden. Für den, der es schärfer liebt, kommt noch Tabasco mit auf den Tisch.