Die andere Geschichte erzählt, dass die Männer von Gaisburg während eines Krieges gefangen genommen wurden. Den Frauen wurde erlaubt, ihnen Essen zu bringen, jedoch nur eine Schüssel pro Mann. Damit ihre Männer nicht nur gut versorgt waren, sondern auch wieder zu Kräften kamen, wurde alles in die Schüssel hineingegeben, was gut und nahrhaft war.
Nun uns ist es einerlei, welche Geschichte wahr ist, wir lieben diesen Eintopf.
Fleischbrühe:
4 Markknochen
600 g Rindfleisch (Brustkern)
1 1/2 - 2 Liter Wasser
1 EL Salz
1 Bund Suppengrün
1 Lorbeerblatt
4 Pfefferkörner
2 Wacholderbeeren
Suppeneinlage:
4 - 5 Kartoffeln
250 g Spätzle (am besten selbstgemacht)
Möhren und Lauch nach Belieben
1 Zwiebel
gehackter Schnittlauch
Die Markknochen gut mit heißem Wasser abspülen, in kaltem Wasser aufsetzen und rasch zum Kochen bringen, das Fleisch, das geputzte und geschnittene Suppengrün sowie die Gewürze zufügen. Etwa 2 Stunden langsam köcheln lassen, danach das Fleisch herausnehmen und warm stellen. Zwischenzeitlich die Kartoffeln schälen, in Schnitze schneiden und in Salzwasser weich kochen sowie die Spätzle zubereiten. Die fertige Brühe durch ein Sieb passieren. Möhren und Lauch putzen, feinschneiden und in der Brühe garen. Das Fleisch würfeln und mit den Kartoffeln und Spätzle in die Brühe geben, nochmals kurz aufkochen und mit Muskat, Pfeffer und Salz abschmecken. Zum Abschmälzen die Zwiebel schälen, in Ringe scheniden und in Butter goldgelb anrösten und mit dem Schnittlauch zum Servieren über den Gaisburger Marsch geben.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.