Freitag, 9. April 2010

Neues aus der Suppenküche



Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass U. von Suppen leben könnte? Im Gegensatz zu mir ist er der Meinung, dass dies auch gut mit Tütensuppen machbar ist, mir wird allein schon vom Geruch übel. Da er jedoch ein Lebensmittelgeschäft nahezu nie betritt, boykottiere ich seine Wünsche diesbezüglich regelmäßig, was jedoch andererseits dazu führt, dass ich oft den Beweis liefern muss "selbstgemacht schmeckt besser". Auf der Suche nach neuen Ideen bin ich auf diese Fischsuppe gestoßen.

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Staudensellerie
1/2 Fenchelknolle
1/2 dünne Stange Lauch
2 EL Olivenöl
80 ml Weißwein
800 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 geschälte, halbierte Knoblauchzehe
Safranfäden (0,1 g)
1 Streifen unbehandelte Zitronenschale
150 stückige Tomaten aus der Dose
Salz, Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
500 g gemischte Fischfilets (z.B. Kabeljau, Lachs, Rotbarsch, Lachsforelle)
1 EL frisch geschnittene Petersilie

Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Staudensellerie, Fenchel und Lauch putzen und waschen. Den Sellerie in dünne Scheiben schneiden, den Fenchel halbieren und mit dem Lauch in dünne Streifen schneiden.

Zwiebeln, Staudensellerie und Fenchel in einem Topf in 1 EL Olivenöl bei milder Hitze glasig anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, etwas einköcheln lassen, mit der Brühe auffüllen, das Lorbeerblatt einlegen und knapp unter dem Siedepunkt etwa 15 Minuten ziehen lassen, den Lauch mit Knoblauch, Safran und Zitronenschale hinzufügen und weitere 5 Minuten ziehen lassen, anschließend Lorbeerblatt, Knoblauch und Zitronenschale entfernen. Die Tomaten mit dem übrigen Olivenöl in die Suppe rühren. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

Die Fischfilets in 2 cm große Würfel schneiden. In einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und in 2 bis 3 Minuten glasig durchziehen lassen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, etwas abtropfen lassen und mit der Petersilie in die Suppe geben.
(Quelle: www.schuhbeck.de)

Sehr lecker, einziger Kritikpunkt von U., nach dem Fotografieren war die Suppe nicht mehr heiß genug.

Kommentare:

  1. Da kann ich U. verstehen wenn man so leckere Suppen auf den Tsch bekommt! Klasse Suppe mit Zutaten die mein Herz höher schlagen läßt!

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  2. der Trick mit dem separaten ziehen lassen der Fischstücke ist nicht schlecht. So bleibt die Suppe schön klar.

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  3. Ach, das könnte ich auch mal wieder machen :). Seit ich blogge wärme ich meine Teller immer vor. Die Beschwerde "das ist ja schon wieder kalt" hab ich damit einigermaßen reduzieren können.

    Bei uns gibt's jetzt aber eine neue Kategorie von Gerichten. Und zwar die mit dem Prädikat "nicht fotografiert" ;)))

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  4. Also die Blogehemänner sind auch nie zufrieden zu stellen. Da werden sie jeden Tag mit den schönsten, abwechslungsreichsten Leckereien bekocht, die auch noch hübsch und mit viel Liebe angerichtet werden und dann wird gleich gemäkelt, weil es mal nicht die richtige Temperatur hat.
    Die sind eindeutig viel zu verwöhnt...und von wem...von uns...
    PS: Wir 180Gradlerinnen haben uns auch schon intensiv über das Thema "Wärmebrücke für die Blogküche" unterhalten ;o)

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  5. @Hannes

    Ich hatte Glück, dass die Auswahl an Fisch groß war.

    @lamiacucina

    Und es ist kein großer Mehraufwand.

    @Toni und Suse

    Meistens wärme ich die Teller auch vor, aber wenn U. sich nicht den Mund verbrennt, ist es nicht heiß genug.

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  6. Tütensuppen, nein Danke. Bei Deiner hier schliesse ich mich den Vor-Kommentierern an. Statt der 150 Tomaten (stückige) nähme ich 1-2 frische und würde sie in Stücklein schneiden, mache ich bei Suppen öfter mal.

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  7. @Houdini

    Zu dieser Jahreszeit habe ich selten frische Tomaten im Haus, die stückigen meistens im Vorrat für Saucen und Pizza etc. Ich fische mit einer Gabel wirklich nur die festen Stücke heraus und gebe sie ganz zum Schluss in die Suppe. Wenn ich frische habe, mache ich es natürlich so wie Du.

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  8. Heiß gemacht werden die Teller bei mir schon immer, ob geblogt wird oder nicht. Ich lasse kalte Teller auch im Restaurant regelmäßig zurückgehen.
    Zuhause käme ich mit einem kalten Teller niemals durch, verwöhnte Bande...

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